d'Hondt (Sitzverteilung nach d'Hondt)
Das Wahlverfahren nach d'Hondt – vom belgischen Rechtswissenschaftler Professor Victor d'Hondt (1841-1901) 1882 entwickelt – ist ein mathematisches Verfahren das bis zur Landtagswahl 2022 eingesetzt wurde, um die Zusammensetzung des Landtages zu errechnen.
Die auf eine Partei entfallenden Stimmen werden so oft durch 1, 2, 3 usw. geteilt, bis aus den gewonnenen Teilungszahlen so viele Höchstzahlen ausgesondert sind, wie Sitze zu vergeben sind. Ein Vorteil des Verfahrens besteht darin, dass es einem einfachen Algorithmus folgt und geeignet ist, eine Reihenfolge zu bestimmen. Nachteilig ist, dass es bei bestimmten Konstellationen zu Mehrdeutigkeiten führen kann.