"Nicht erreichbar - nicht abschließbar: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts"
Ausstellung zu 70 Jahre Luxemburger Abkommen im Landtag
Fast sechs Millionen jüdische Menschen fielen dem Vernichtungswillen der Nationalsozialisten zum Opfer. Die Überlebenden der Shoah, dem größten Menschheitsverbrechen und dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte, mussten sich ein neues Leben aufbauen. Sieben Jahre nach dem Ende von Verfolgung, Mord, Terror und Raub verhandelten die Bundesrepublik Deutschland, der Staat Israel und die Conference on Jewish Material Claims Against Germany das Unmögliche: Nach zähem Ringen schlossen sie im September 1952 in Luxemburg ein historisches Wiedergutmachungsabkommen.
Die Ausstellung „70 Jahre Luxemburger Abkommen zwischen Deutschland, Israel und der Claims Conference. Nicht erreichbar – nicht abschließbar: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“ des Bundesministeriums der Finanzen und der Claims Conference unter Mitwirkung des Knesset-Museums des israelischen Parlaments zeigt die Geschichte jüdischer materieller Ansprüche nach der Shoah und die deutschen Bemühungen, Verantwortung für die NS-Verbrechen zu übernehmen. Die Betroffenen, die Überlebenden des Holocaust, sind Mittelpunkt der Ausstellung, die deutlich macht: Die Verbrechen können nicht im Wortsinn wiedergutgemacht werden, die Bemühungen zum Wohle der Opfer aber dürfen nicht enden.
Die Ausstellung wird in der Portikushalle des Landtages (Hannah-Arendt-Platz 1, 30159 Hannover) vom 17. April bis zum 7. Mai 2026 täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Was?
„Nicht erreichbar – nicht abschließbar: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“
Ausstellung zu 70 Jahre Luxemburger Abkommen im Landtag
Wann?
17. April bis 7. Mai 2026, täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr
Wo?
Portikushalle des Niedersächsischen Landtages
Wer?
Interessierte Öffentlichkeit; Eintritt frei
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