Die Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen Landesparlamente, des Deutschen Bundestages und des Bundesrates (LPK) ist ein etabliertes Fo-rum des interparlamentarischen Austausches. Der Vorsitz rotiert unter den beteiligten Parlamenten. Die regelmäßig abgehaltenen Konferenzen behandeln übergreifende parlamentarische Themen. Alle zwei Jahre finden die Tagungen unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern weiterer deutschsprachiger Parlamente statt.
Die den LPKs vorgelagerten Konferenzen der Direktorinnen und Direktoren der deutschen Landesparlamente, des Deutschen Bundestages und des Bundesrates (LDK) widmen sich vornehmlich den administrativen und rechtlichen Aspekten der parlamentarischen Arbeit. Im Zuge dieser Konferenzen werden die LPKs zudem vorbereitet und deren Beschlüsse umgesetzt und fortgeführt.
Seit Juni 2026 hat der Niedersächsische Landtag den Vorsitz der LPK turnusgemäß übernommen. Folgende Konferenzen finden unter niedersächsischem Vorsitz statt:
- Direktorinnen- und Direktorenkonferenz vom 27. bis 29. September 2026 in Hannover
- Präsidentinnen- und Präsidentenkonferenz unter Beteiligung der österreichischen Landesparlamente und des Bundesrates, des Südtiroler Landtages sowie des Parlamentes der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens vom 17. bis 18. Januar 2027 in Brüssel
- Direktorinnen- und Direktorenkonferenz vom 18. bis 20. April 2027 in Göttingen
- Präsidentinnen- und Präsidentenkonferenz unter Beteiligung der österreichischen Landesparlamente und des Bundesrates, des Südtiroler Landtages sowie des Parlamentes der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens vom 6. bis 8. Juni 2027 in Hannover
Die bevorstehende LDK vom 27. bis 29. September 2026 bildet somit den Auftakt. Die Konferenz findet in den Räumlichkeiten des Landtages statt. Unter der Leitung des Direktors beim Niedersächsischen Landtag, Dr. Christian Wefelmeier, werden unter anderem der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der parlamentarischen Arbeit, die fortschreitende Digitalisierung der Parlamentsverwaltungen und die Rolle der Parlamente in der Gedenkarbeit erörtert.