Pressemitteilung 2026-01-14

50 Beispiele gelebter Frauengeschichte: Ausstellung „frauenORTE Niedersachsen – Über 1000 Jahre Frauengeschichte“ im Landtag

Die Initiative frauenORTE Niedersachsen würdigt bedeutende Frauenpersönlichkeiten, die in Politik, Kultur, Bildung und Gesellschaft in Niedersachsen Geschichte geschrieben haben. Mit der Ausstellung „frauenORTE Niedersachsen – Über 1000 Jahre Frauengeschichte“ wird das facettenreiche Wirken dieser Frauen in einer gemeinsamen Präsentation sichtbar. Der Streifzug durch 50 Beispiele gelebter Frauengeschichte spannt einen zeitlichen und inhaltlichen Bogen von über 1.000 Jahren und zeigt, wie sich die Teilhabe von Frauen in der Gesellschaft entwickelt hat. Die Ausstellung ist vom 23. Januar bis zum 10. Februar 2026 in der Portikushalle von 9:00 bis 20:00 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. 

Eröffnet wird die Ausstellung am 22. Januar 2026 um 17:00 Uhr in der Portikushalle. 

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

Begrüßung:
Hanna Naber, Präsidentin des Niedersächsischen Landtages

Gespräch:
„Die Initiative frauenORTE – unterwegs in Niedersachsen“: Dr. Barbara Hartung, Vorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen
Mechthild Schramme-Haack, Vorsitzende des Kuratoriums der Initiative frauenORTE Niedersachsen

Appell:
Dr. Anita Augspurg 1919
Birgit Scheibe, Schauspielerin

Einführung in die Ausstellung:
Anke Weisbrich, Projektleiterin frauenORTE Niedersachsen

Landtagspräsidentin Hanna Naber sagt im Vorfeld der Eröffnung: „Nur durch den Einsatz mutiger Frauen konnten wegweisende Erfolge für die Gleichberechtigung der Geschlechter errungen werden – und doch sind wir noch lange nicht am Ziel. Im Gegenteil: Mit Blick auf aktuelle politische Entwicklungen sind sogar Rückschritte nicht auszuschließen. Umso mehr macht das vielfältige Wirken der in der Ausstellung dargestellten Frauen Mut, den Kampf für Gleichberechtigung unbeirrt fortzuführen.“

Die Vorsitzende des Landesfrauenrates, Dr. Barbara Hartung, hebt hervor: „Der Landesfrauenrat als Träger der Initiative frauenORTE Niedersachsen setzt sich in der Gegenwart intensiv und mit starker Stimme dafür ein, dass der Gleichstellungsauftrag des Grundgesetzes endlich verwirklicht wird.“

 

Hinweis
Medienschaffende sind eingeladen, über die Veranstaltung zu berichten. Um Anmeldung per Nachricht an presselandtag(at)lt.niedersachsen.de wird gebeten.