Landtag von A – Z (Glossar)
- d'Hondt (Sitzverteilung nach d'Hondt)
- Das von dem belgischen Rechtswissenschaftler Professor Victor d'Hondt (1841-1901) 1882 entwickelte mathematische Verfahren wird in Niedersachsen bei den Landtagswahlen eingesetzt, um die…
- Debatte
- Rede und Gegenrede bestimmen das Wesen der Plenardebatte, an deren Ende gewöhnlich eine Abstimmung folgt. In einer Plenardebatte machen die Abgeordneten ausführlich von ihrem Rederecht Gebrauch:…
- Demokratie
- Im heutigen demokratischen Deutschland haben alle Bürgerinnen und Bürger gleiche Rechte, keiner ist von der politischen Willensbildung ausgeschlossen. "Der Staat - das sind wir alle" lautet die…
- Diäten
- Die Mitglieder des Landtages haben Anspruch auf eine angemessene Entschädigung (Diäten), die ihre Unabhängigkeit sichern soll. Diese Regelung gehört zu den Schutzrechten der Abgeordneten. Dahinter…
- Direkte Demokratie
- Die direkte (oder plebiszitäre) Demokratie ist eine demokratische Herrschaftsform, bei der politische Entscheidungen unmittelbar vom Volk getroffen werden. Sie ist das Gegenteil der repräsentativen…
- Direktkandidat/Direktmandat
- Alle fünf Jahre werden die mindestens 135 Abgeordneten des Landtages neu gewählt. Niedersachsen ist in 87 Wahlkreise aufgeteilt. Mit dem ersten Kreuz auf dem Stimmzettel entscheiden sich die…
- Diskontinuität
- Beratungsgegenstände gelten mit dem Ende einer Wahlperiode auch dann als erledigt, wenn sie nicht abschließend beraten und entschieden wurden. Sie können in der nächsten Wahlperiode erneut eingebracht…
- Dringliche Anfragen
- Jede Fraktion kann in jedem Tagungsabschnitt eine Dringliche Anfrage an die Landesregierung richten. Die Anfragen sind spätestens am Montag der Woche, in der der Tagungsabschnitt stattfindet, bis 12…
- Drucksachen
- Gesetzentwürfe, Anträge, Beschlussempfehlungen, schriftliche Berichte und Wahlvorschläge werden als Landtagsdrucksachen an alle Mitglieder des Landtages und an die Landesregierung verteilt. Alle…