Neugestaltung des Plenarsaalbereiches

Kupferrohre in der Plenarsaaldecke

Energieeffizienz

Kühl- und Heizrohre
Kühl- und Heizrohre garantieren die energieeffiziente Klimatisierung. (© Tom Figiel)

Eine energieeffiziente Bauweise spart Energiekosten, freut die Umwelt und sorgt zugleich für ein angenehmes Raumklima zu jeder Jahreszeit. Im Zuge der Plenarsaalsanierung wurden für eine optimierte Energieeffizienz ambitionierte Ziele gesetzt. Die zum Zeitpunkt des Bauantrags gültigen Grenzwerte der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV 2009) sollten klar unterschritten werden. Die Baukommission verzichtete daher bewusst auf die Inanspruchnahme gesetzlich geregelter Ausnahmen zum Beispiel im Bereich des Denkmalschutzes.

Es wurde ein Energiekonzept erarbeitet, das mit großer Ausgewogenheit alle ökologischen, ökonomischen und sozialen Belange integriert. Im Gebäude kommt Fernwärme mit modernster Kraft-Wärme-Kopplung zum Einsatz. Realísiert sind auch eine intelligente Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine Kälteanlage, die bei moderaten Temperaturen kühle Umgebungsluft ansaugt, um den Stromverbrauch zu minimieren.

Dazu kommen ein wirksamer Sonnenschutz im Sommer und eine effektive Wärmedämmung im Winter. Die gesamte Gebäudehülle wurde überholt und wärmetechnisch verbessert.

Ein Energieoptimierungsprogramm wertet Energieverbräuche und Stromspitzen im Betrieb aus, das Monitoring der Gebäudeleittechnik und die Verwendung effizienter LED-Leuchtmittel reduzieren Energiekosten nachhaltig.

Das Ergebnis: Höchste technische Effizienz und ein nutzerorientiertes, schnell reagierendes System rund um Kühlung und Heizung. Der energetische Standard unterschritt zum Zeitpunkt der Fertigstellung die Grenzwerte der EnEV 2009 um 10 Prozent.

Meilensteine (13 Themen)

Plenarsaalgebäude nach Umbau - Plenarsaal, Empore

Tranzparenz

Demokratische Politik ist transparent und nachvollziehbar – ein Leitgedanke der baulichen Umgestaltung.

Plenarsaalgebäude nach Umbau - Plenarsaal, untere Lobby

Respektvolle Modernisierung

Diverse technische Anforderungen, reichhaltige Geschichte – das vereint der umgestaltete Plenarbereich.

Oktober 2016: Luftaufnahme vom Plenarsaalgebäude mit dem Leineschloss im Hintergrund

Sanierung der Bausubstanz

Urheberrecht und Denkmalschutz galt es zu beachten.

Dachaufbauten des im Umbau befindlichen Plenarsaals mit Klimazentrale: Aufnahme vom Februar 2016

Dachlaterne

Die Dachlaterne steckt heute voller technischer Infrastruktur.

Plenarsaalgebäude nach Umbau - Niedersachsentreppe

Niedersachsentreppe

Die Niedersachsentreppe wurde behutsam überarbeitet.

Plenarsaalgebäude nach Umbau - Plenarsaal, Niedersachsenross an der Präsidiumswand

Niedersachsenross

Einst aus Gips, nun aus Kunststoff: das Niedersachsenross.

Neuer Plenarsaal (ohne Menschen)

Der Plenarsaal

Variable Sitzungordnung: Bis zu 160 Parlamentsmitglieder finden Platz im neuen Plenarsaal.

Plenarsaalgebäude nach Umbau - Bodenmarkierungen, barrierefrei

Barrierefreiheit

Der neugestaltete Plenarbereich ist uneingeschränkt barrierefrei.

Oktober 2016: hier Einbau von Klima- und Lüftungstechnik

Energieeffizienz

Modernste Technik sorgt für Energieeffizienz – und Kostenreduktion.

Akustikpaneele

Raumakustik

Die Macht des Wortes gilt vor allem im Parlament, entsprechend ist der Plenarsaal ausgestattet.

Stühle im Leibniz-Saal

Lichtkonzept

Im Plenarsaal herrscht ununterbrochen Tageslichtqualität.

Besuchergruppe auf der Niedersachsentreppe

Öffentlichkeit

Der neue Plenarbereich bietet Raum und Gelegenheit für Begegnung und Austausch.

Blick durch das Bistro in den Plenarsaal

Stadtbezug

Die Herzkammer der Demokratie im Herzen der Landeshauptstadt.