Erderwärmung, militärische Bedrohung, Wirtschaftskrise – Politik ist dafür da, Katarstrophen abzuwenden. Im besten Fall kann das Schlimmste verhindert werden. Das ist eine zunehmend verbreitete Einschätzung. Gefühle von Ohnmacht und Perspektivlosigkeit sind damit verbunden.
2026 will Landtagpräsidentin Hanna Naber dem etwas entgegensetzen: Unter dem Titel „Auf geht’s, Demokratie! Welche Zukunft soll es sein?“ stehen positive Zukunftsvisionen im Fokus, die jenseits vom politischen Tagesgeschäft aufzeigen, wie ein lebenswertes Miteinander aussehen kann. Ob alternative Formen des Wirtschaftens oder Potenziale von Technologien – über das ganze Jahr verteilte Veranstaltungen greifen unterschiedliche Aspekte des Schwerpunktthemas auf.
Landtagspräsidentin Hanna Naber sagt: „Zweifelsohne: Wir stehen vor immensen Herausforderungen, Angst und Zweifel breiten sich aus. Ich bin jedoch überzeugt, dass unsere Demokratie alles bereithält, gemeinsam eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Nur wenn wir groß, unkonventionell und gemeinschaftlich denken, werden wir die Probleme unserer Zeit lösen – und eine Idee für das, was werden soll, entwickeln. Eine Demokratie braucht Zukunftserzählungen und Zuversicht.“
Die erste Veranstaltung zum Jahresthema findet am 8. März 2026 anlässlich des Internationalen Frauentages statt. Dabei geht es um Visionen zur gesellschaftlichen Neuverteilung von Zeit: Sollten wir als Gesellschaft das Verhältnis von (Care-)Arbeit und Freizeit neu justieren? Zu dieser und allen weiteren Veranstaltungen werden zu gegebener Zeit separate Pressemitteilungen herausgegeben.
„Auf geht’s, Demokratie! Welche Zukunft soll es sein?“ ist Teil des Wahlperiodenprogramms „Fragen an die Demokratie“ der Landtagspräsidentin.