Stiftungsgründer stellt Haus der Naturkultur in Bramsche vor

Informationsbesuch der Landtagspräsidentin

Alles habe mit seiner Kindheitsbegeisterung für Mineralien begonnen, berichtete Thorsten Thomas, Stiftungsgründer und Vorstandsvorsitzender des Hauses der Naturkultur. Mit Joachim Weyer, Vorsitzender des Förderkreises, hatte er Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta eingeladen, mehr über ihre Projekte und die Geschichte ihres Hauses zu erfahren. Sein Hobby habe er, so Thomas, nach und nach erweitert, eine Insektensammlung angekauft. Daher habe er sich 2003 – mit nur 27 Jahren –  entschlossen, eine Stiftung zu gründen, um seine Sammlung zu sichern und sie anderen zugänglich zu machen.

Im März 2019 sei dann sein großer Wunsch Wirklichkeit geworden: Das Haus der Naturkultur wurde im historischen Spritzenhaus am Bramscher Marktplatz eröffnet. Die Ausstellung zeigt seitdem Tierpräparate, Fossilien, Mineralien, Versteinerungen und ägyptische Repliken. Ihnen sei es wichtig, dass vor allem Kinder und Jugendliche an Objekten lernen könnten, erklärte Thomas beim Rundgang. Ihre Kurse würden sehr gut angenommen.

Zum Schluss stellte Thomas die Zukunftsprojekte seiner Stiftung vor: Sie wollten das Museum erweitern. Noch beschränkt es sich auf die erste Etage des Spritzenhauses. Daher könnten sie bedauerlicher Weise das vor einigen Jahren in den USA gekaufte Planetarium nicht zeigen. Zudem arbeiteten sie an einer Sonderausstellung zur ägyptische Königin Nofretete und dem Vormenschen Lucy. Ganz besonders wichtig sei ihnen das Projekt Bürgerwissenschaft, wo sie Laien mit technischem Können in ihrer Arbeit unterstützen wollten – beim Sammeln und Kartieren zum Beispiel. Die Landtagspräsidentin stellte fest: „Sie greifen immer aktuelle Themen auf, nehmen neue Medien mit dazu, stecken andere mit ihrer Neugier an. Vielen Dank für ihr ehrenamtliches Engagement im Dienst der Wissensvermittlung.“