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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 68/2013 vom 20.09.2013

Busemann sieht Umfragen kurz vor Wahlen kritisch

Angesichts der Tatsache, dass Umfragen neuerdings noch am Wahltag selbst veröffentlicht werden sollen, regt Landtagspräsident Bernd Busemann an, über die Bedeutung einer solchen Praxis für unsere Demokratie nachzudenken:

„Früher war es üblich, in den letzten Wochen vor der Wahl auf das Veröffentlichen von Umfragen zu verzichten. Leider sind wir von dieser lange bewährten Zurückhaltung immer weiter abgekommen. Ich sehe das kritisch. Umfragen sind in der veröffentlichten Form nicht nur neutrale Wissenschaft, sondern sie lösen taktische Überlegungen bei Wählern und Kandidaten aus. Sie sind daher geeignet, den Wählerwillen auf subtile Weise zu steuern. Dadurch kann die Auseinandersetzung um Inhalte und Personen aus dem Blick geraten.“

Busemann regte an, um der Demokratie willen wieder zur alten Praxis zurückzukehren und in den Wochen vor einer Wahl auf Umfragen zu verzichten. Zumindest halte er es aber für angezeigt, dass die Wahlforschungsinstitute nicht nur das Ergebnis ihrer Interpretation der erhobenen Daten veröffentlichen, sondern auch die sogenannten „Rohdaten“. Zu überlegen sei hier, ob durch die wachsende Bedeutung der Wahlumfragen eine gesetzliche Regelung nötig werden könnte.


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