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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 144/2011 vom 06.04.2011

Fotoarbeiten aus den Internationalen Jugendworkcamps Bergen-Belsen

Ausstellungseröffnung am 12. April 2011 mit der Überlebenden des Konzentrationslagers Bergen-Belsen Dr. Yvonne Koch

Landtagspräsident Hermann Dinkla eröffnet am Dienstag, dem 12. April 2011, um 16.30 Uhr im Niedersächsischen Landtag die in der Trägerschaft der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. entstandene Ausstellung „Fotoarbeiten aus den Internationen Jugendworkcamps Bergen-Belsen“.

Im Rahmen der Eröffnung werden der Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, Dr. Stefan Porwol, sowie der Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, PD Dr. Habbo Knoch, sprechen. Für den Landesjugendring Niedersachsen e.V. wird Jan-Hinnerk Scholljegerdes sprechen und die Besonderheit der Ausstellung näher erläutern.

Daran anschließen wird sich der persönliche Zeitzeugenbericht von Dr. Yvonne Koch. Sie ist eine Überlebende von Bergen-Belsen und wird über ihr Schicksal berichten.

Bei der darauffolgenden Begehung wird auch der Fotograf Mark Mühlhaus für Erläuterungen zur Verfügung stehen.

Die Ausstellung steht unter dem Motto „Bilder machen Erinnerung lebendig“. Die Fotoarbeiten sind im Rahmen von internationalen Jugendworkcamps der letzten Jahre in Bergen-Belsen entstanden. 60 Jugendliche aus zehn Ländern kommen hier jedes Jahr für zwei Wochen zusammen, um sich mit dem Ort und seiner Geschichte auseinanderzusetzen. Gespräche mit Zeitzeugen, wie Frau Dr. Koch, gehören dazu.

Sehr facettenreich spiegeln die Fotografien die Wahrnehmungen des Ortes durch die Jugendlichen, ihre Zusammenarbeit und ihr Miteinander während der Workcamps wider. Gerade im Zusammenhang mit dem 66. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen am 15. April regen sie an, nach den Formen und der Zukunft des Erinnerns zu fragen.

Landtagspräsident Dinkla: „Angesichts der rechtsextremen Gruppen, die offenbar nichts begriffen haben und mit antisemitischen und ausländerfeindlichen Parolen das politische Klima vergiften, ist das Thema Nationalsozialismus nach wie vor von besonderer Wichtigkeit in der politischen Bildung. Die Ausstellung zeigt, dass für die Jugendorganisationen in Niedersachsen die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus ein wichtiger Teil ihrer Arbeit ist.“

Dr. Habbo Knoch: „Die Ausstellung dokumentiert eindrücklich, wie Jugendliche mit ganz unterschiedlichem Hintergrund ihre eigenen Zugänge zu dem Ort und Thema der NS-Verbrechen finden.“

Die Ausstellung, die in der unteren Wandelhalle des Landtages gezeigt wird, ist vom 18. April bis zum 6. Mai 2011 (ausgenommen Feiertage und Wochenenden) jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr öffentlich.



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