Europäisches Jugendparlament

Für das Europa von morgen

Nationale Auswahlsitzung des Europäischen Jugendparlaments im Landtag

Europa verstehen, neu denken und gestalten – so lautet der Anspruch des EJP (© Landtag Niedersachsen)

Europa verstehen, neu denken und gestalten – so lautet der Anspruch des Europäischen Jugendparlaments (EJP). Und das bewiesen auch die Teilnehmenden der nationalen Auswahlsitzung während der zweitätigen Vollversammlung Ende Mai 2018 im Niedersächsischen Landtag: Über 120 Delegierte aus ganz Europa debattierten intensiv aktuelle Themen – und das streng orientiert an den Verfahrensregeln des Europäischen Parlaments. Verhandelt wird stets auf Englisch.

Das Credo des EJP ist es, europäische Diversität zu leben, Europapolitik erlebbar zu machen und kontinuierlich am europäischen Projekt weiterzuarbeiten. Das Forum des Landtages (ehemals Interims-Plenarsaal) als einstiger Ort wirklichen parlamentarischen Wirkens sorgte für eine angemessene Atmosphäre. Petra Emmerich-Kopatsch, Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages, zeigte sich beeindruckt vom Enthusiasmus und der Fachkenntnis der Delegierten und unterstrich, dass der Niedersächsische Landtag stolz sei, als Gastgeber das Projekt unterstützen zu können. Als nächstes stehen Formate auf internationaler Ebene an.

Verhandlungssprache ist Englisch (© Landtag Niedersachsen)
Es wird sehr engagiert debattiert (© Landtag Niedersachsen)

Hintergrund
Das Europäische Jugendparlament (EJP) gibt es seit 1990 und ist einer von 39 nationalen Vereinen des Dachverbandes European Youth Parliament (EYP). Ziel des Netzwerkes ist es, europäische Politik überparteilich erlebbar zu gestalten und engagierte Jugendliche unterschiedlicher europäischer Länder zusammenzubringen. Zurzeit wird das EJP von etwa 100 ehrenamtlichen aktiven Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden getragen. Die europapolitische Bildungsarbeit des EJP wurde bereits mit der Theodor-Heuss-Medaille sowie dem Europe Award ausgezeichnet.