Europäisches Jugendforum

Debatten über ein Europa der Zukunft

Thema der Debatten: Wie wollen wir in der EU leben? (©Landtag Niedersachsen)
Die alltägliche Bedeutung europäischer Politik deutlich machen – mit diesem Anliegen macht das Europäische Jugendforum Station in verschiedenen Landesparlamenten. Auf Einladung von Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta fand am 28. September 2018 das Veranstaltungsformat des Verbindungsbüros des Europäischen Parlamentes in Deutschland im Forum des Niedersächsischen Landtages statt. Mehr als 120 niedersächsische Schülerinnen und Schüler nahmen sich der Frage an „Wie wollen wir in der EU leben?“.

Ausgehend von der Spurensuche, in welchen Bereichen europäische Politik den Alltag unmittelbar beeinflusst, erarbeiteten die Jugendlichen verschiedener niedersächsischer Schulen in den Politikfeldern Ernährung, Handel und Umweltschutz konkrete Forderungen. Die entwickelten politischen Inhalte wurden vor Ort an Abgeordnete des Landtages sowie an Mitglieder des Europäischen Parlaments herangetragen, um die Vorschläge unmittelbar auf ihre Realisierbarkeit hin zu überprüfen. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung bereiteten sich die Teilnehmenden intensiv vor, beschäftigten sich mit dem eigenen Wertefundament und trugen Sachargumente zusammen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Europäischen Jugendforums 2018 (©Landtag Niedersachsen)
Völlig unvoreingenommen soll den Ideen und Forderungen der Jugendlichen eine Bühne geboten werden (©Landtag Niedersachsen)

Das Format zur europapolitischen Bildung legt besonderen Wert auf einen Austausch auf Augenhöhe. Völlig unvoreingenommen soll den Ideen und Forderungen der Jugendlichen unterschiedlicher Schulzweige eine Bühne geboten werden.

Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta: "Gerade Erstwählerinnen und Erstwähler anzusprechen und zu informieren ist ein wertvoller Beitrag für die Zukunft der europäischen Idee.“ (©Focke Strangmann)
Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta: „Das Thema des Jugendforums des Europäischen Parlaments könnte aktueller und wichtiger nicht sein. Gemeinsame humanitäre Werte, Freizügigkeit – wichtige Versprechen der Mitgliedsstaaten an die Bürgerinnen und Bürger – stehen unter politischem Druck. Gerade Erstwählerinnen und Erstwähler anzusprechen und zu informieren ist ein wertvoller Beitrag für die Zukunft der europäischen Idee.“

Schülerinnen und Schüler folgender Schulen nahmen teil:

BBS Friesoythe
Gymnasium am Bötschenberg (Helmstedt)
Gymnasium Lehrte
BBS Soltau
BBS Wildeshausen
Realschule Barßel

Mehr Informationen auf den Seiten des Europäischen Parlamentes.