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Hilfe zur Selbsthilfe in sozialen Brennpunkten

Landesarbeitsgemeinschaft stellt ihre Arbeit vor

2. Juli 2020: Wer wenig finanzielle Mittel zu Verfügung hat, vielleicht geflüchtet ist, oder ein Handicap hat, für den ist eine Wohnungssuche oftmals schwierig. Vielfach bleiben für diese Menschen nur schlechte und viel zu kleine Unterkünfte in wenig attraktiven Vierteln übrig. Was muss getan werden, um die Gemeinschaft in den Quartieren zu stärken? Was braucht es, um diese weiter zu entwickeln? An Antworten auf diese Herausforderungen arbeitet in Niedersachsen auch die Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte. Deren Arbeit stellten Johanna Klatt und Markus Kissling – zuständig für Förderung und Quartiersmanagement – der Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta vor. Sie betonten, wichtigstes Ziel sei die Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen. Die Bewohnerinnen undBewohner sozialer Brennpunkte sollten gemeinsam Wege finden, sich einzubringen und für ihre Belange zu engagieren – also ein lebendiges Gemeinwesen aufbauen. Die Landesarbeitsgemeinschaft berate 250 Quartiere in Niedersachsen zu Förderungen, zu Selbsthilferichtlinien und organisiere Treffen für Bewohnerinnen und Bewohner. Und dies geschehe mittlerweile seit 31 Jahren. Ein wichtiges aktuelles Projekt sei „Demokratie im Zentrum 4.0“. Dabei sollen Politikerinnen und Politiker per Videokonferenz mit denen ins Gespräch kommen, die in sozialen Brennpunkten wohnen. 60 Unterhaltungen, berichteten Klatt und Kissling, hätten bereits erfolgreich stattgefunden. Dr. Gabriele Andretta sagte zu, auch für ein solches Gespräch zur Verfügung zu stehen und betonte: „Herzlichen Dank für den Einblick in Ihre spannende und äußerst wichtige Arbeit, die ich mit Freude unterstütze.“

Mehr Informationen über das Praxisnetzwerk für soziale Stadtentwicklung erhielt Dr. Gabriele Andretta (rechts) von Johanna Klatt und Markus Kissling. - Bild vergrößern Mehr Informationen über das Praxisnetzwerk für soziale Stadtentwicklung erhielt Dr. Gabriele Andretta (rechts) von Johanna Klatt und Markus Kissling. (© Dr. Stefanie Waske)
Markus Kissling zeigt ein Video zum Projekt „Demokratie im Zentrum 4.0“ der Landtagspräsi-dentin Dr. Gabriele Andretta (rechts),  links seine Kollegin Johanna Klatt.  - Bild vergrößern Markus Kissling zeigt ein Video zum Projekt „Demokratie im Zentrum 4.0“ der Landtagspräsi-dentin Dr. Gabriele Andretta (rechts), links seine Kollegin Johanna Klatt. (© Dr. Stefanie Waske)

Dr. Gabriele Andretta: „Freie Theater sind unverzichtbar“

1. Juli 2020: Erst wurden die Theater wegen der Corona-Pandemie geschlossen, mittlerweile können einige von ihnen mit Hygiene-Konzept vor kleinem Publikum spielen. Gerade die Freien Theater trifft die aktuelle Krise besonders hart – auch in Niedersachsen: Mal gibt es kein passendes Förderprogramm, mal ist der Raum zu klein, um vor mehr als drei Personen zu spielen oder das Publikum Schulklasse entfällt – die Probleme sind mannigfaltig. Dies machten Martina von Bargen und Hannah Jacob vom Landesverband der Freien Theater bei ihrem Besuch bei der Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta deutlich. Sie begleiteten Anja Imig vom Jahrmarkttheater Bostelwiebeck im Landkreis Uelzen, Bernd Linde vom Figurentheater „Die Roten Finger“ Hannover und Fabian Wessels vom „Theater zwischen den Dörfern“ Bredenbeck. Sie berichteten von ihren Sorgen wie Einnahmeausfällen aber auch von Hoffnungen neue Wege zu beschreiten. Mit der Landtagspräsidentin sprachen die Theatermacher über Unterstützungmöglichkeiten. Dr. Gabriele Andretta betonte: „Die Freien Theater sind unverzichtbar. Ohne ihre kreativen Ideen wäre die Kulturlandschaft Niedersachsens deutlich ärmer.“ Sie erreichten besonders häufig Kinder und Jugendliche oder Menschen in den ländlichen Regionen. In der Krise seien sie in der Lage, Orientierung und Halt zu bieten. Sie hoffe daher, dass diese Vielfalt für die Zukunft erhalten werden könne. Wie das aus Sicht der Freien Theater gelingen kann, dazu überreichte Hannah Jacob für den Landesverband Dr. Gabriele Andretta zum Schluss ein Positionspapier.

(von links) Dr. Gabriele Andretta, Martina von Bargen, Fabian Wessels, Bernd Linde, Anja Imig und Hannah Jacob. - Bild vergrößern (von links) Dr. Gabriele Andretta, Martina von Bargen, Fabian Wessels, Bernd Linde, Anja Imig und Hannah Jacob. (© Dr. Stefanie Waske)
Hannah Jacob (rechts) überreicht Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta die Positionen des Landesverbandes Freier Theater in Niedersachsen. - Bild vergrößern Hannah Jacob (rechts) überreicht Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta die Positionen des Landesverbandes Freier Theater in Niedersachsen. (© Dr. Stefanie Waske)

Schirmfrau Dr. Gabriele Andretta besucht RAW Phototriennale Worpswede

Juni 2020: Sich wandelnde Realitäten – das Thema „Changing Realities“ der RAW Phototriennale Worpswede 2020 könnte kaum passender gewählt sein. Als die Fotografen Jürgen Strasser und Rüdiger Lubricht das Festival planten, ahnten sie nichts von der Corona-Pandemie. Kurz vor der Eröffnung im März begann der Corona-Shutdown: Die Eröffnung fand daher per Video im Internet statt und Einblicke in die Ausstellungen gab es zunächst nur digital. Mittlerweile haben die Museen in Worpswede wieder geöffnet. Mit Mundschutz und Sicherheitsabstand sind die Werkreihen anerkannter Fotografinnen und Fotografen sowie von Nachwuchstalenten nun zu entdecken. Auch Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta, Schirmfrau der Phototriennale, reiste in das Künstlerdorf, um die Ausstellungen zu besuchen.
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Präsidentin als Podcast-Gast

19. Juni 2020: Für Schule und Landtag gilt gleichermaßen: Durch die Corona-Pandemie hat sich vieles verändert – Gespräche finden häufig digital statt, überall werden die Abstände größer, vieles muss am heimischen Schreibtisch erledigt werden. Über diese Parallelen erfahren die Hörerinnen und Hörer der aktuellen Ausgabe des „Miteinander“-Podcasts mehr. Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta berichtet davon, wie das Parlament unter Corona-Bedingungen arbeiten kann, welche Themen im Plenum diskutiert werden – und wie behutsam der Weg zurück in eine Normalität mit dem Virus beschritten wird. Die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium der Grundschule Bad Münder waren in diesen besonderen Zeiten kreativ und haben die Podcast-Reihe ins Leben gerufen.

Alle Folgen des „Miteinander“-Podcasts können Sie hier anhören:

https://www.gs-badmuender.de/projekt_2020-41_neue-serie_miteinander-podcast.php

Glückwunsch zu 50 Jahre Landesfrauenrat Niedersachsen!

9. Juni 2020: „Der Landesfrauenrat Niedersachsen engagiert sich seit nunmehr 50 Jahren für Frauenrechte und Gleichberechtigung und setzt seither wichtige Impulse für gesellschaftliche und parlamentarische Debatten“, so Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta, die heute die Vorsitzende Marion Övermöhle-Mühlbach und ihre Stellvertreterin Dr. Christa Karras zum Austausch einlud, um sich im Namen des Niedersächsischen Landtages für das jahrelange Engagement zu bedanken und zum Jubiläum zu beglückwünschen.

Was 1970 aus einer Initiative heraus gegründet wurde, ist heute ein erfolgreiches Bündnis von über 60 niedersächsischen Frauenverbänden und -gruppen, das 2,2 Millionen Frauen in ganz Niedersachsen vertritt. Die Mitglieder arbeiten zumeist ehrenamtlich. Aktuell setzt sich der Verein unter anderem für ein Parité-Gesetz ein, welches bei zukünftigen Wahlen dazu führen soll, dass unter den Bewerbern ebenso viele Frauen wie Männer sind. Während der Veranstaltung „100 Jahre Frauenwahlrecht“ im November 2018 fand der Landesfrauenrat mit seinem Projekt „frauenOrte“ auch einen Platz im Niedersächsischen Landtag. „Der Landesfrauenrat macht Leistungen von Frauen sichtbar und würdigt sie. In ihren Netzwerken ermutigt der Verein Frauen, sich in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einzubringen“, so die Parlamentspräsidentin.

Landtagspräsidentin Andretta betont, dass auch in den kommenden Jahrzenten eine starke Lobby für Gleichberechtigung von großer Bedeutung sei. Grund dafür sei nicht nur, dass Frauen in vielen Bereichen auch weiterhin unterrepräsentiert und benachteiligt seien. Sie würden auch bei Führungspositionen oder Ämtern übergangen werden und verdienen durchschnittlich noch immer weniger als Männer. „Insbesondere in Zeiten, in denen erkämpfte Errungenschaften der Frauenbewegung wieder vermehrt in Frage gestellt werden, sind engagierten Mahnerinnen, Mutmacherinnen und Vordenkerinnen wie die Mitglieder des Niedersächsischen Frauenrats von immenser Bedeutung“.

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