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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 23/2008 vom 29.09.2008

Vortragsabend mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen im Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages

Landtagspräsident Hermann Dinkla lädt im Rahmen der neu ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe „Niedersachsen in Europa“ zu einem Vortragsabend mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen ein am Montag, dem 06. Oktober 2008, um 18.00 Uhr im Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages.

Es spricht der Präsident der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Professor Dr. jur. utr. Christian Starck, zu dem Thema „Niedersachsen in Europa - Wer setzt das Recht, führt es aus und spricht Recht?“.

Der Vortrag wird deutlich machen, dass die Verlagerung von Hoheitsrechten auf die Europäische Gemeinschaft nicht nur die Entscheidungskompetenzen auf Bundesebene, sondern auch die der niedersächsischen Staatsorgane vermindert. Es wird damit die Frage aufgeworfen, wie sich die Kompensation durch die Repräsentation der Niedersachsen darstellt. Das Demokratieprinzip ruft nach Subsidiarität. Im Einzelnen wird aufgezeigt, wie die Rechtsetzung zwischen den verschiedenen Kompetenzebenen verflochten ist, wie die niedersächsische Verwaltung mehr und mehr Gemeinschaftsrecht ausführt und die niedersächsischen Gerichte Gemeinschaftsrecht anwenden.

Professor Dr. jur. utr. Christian Starck:
Emeritierter Professor an der Georg-August-Universität Göttingen. Präsident der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Vita:
Geboren 1937 in Breslau. Studium in Kiel, Freiburg und Würzburg; Referendarexamen 1960; Dr. jur. utr. Würzburg 1963; 1963 bis 1964 Assistent an der Universität Würzburg; Assessor-Examen in München 1964; 1964 bis 1967 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Bundesverfassungsgericht; 1968 bis 1971 (teils beurlaubter) Beamter der bayerischen inneren Verwaltung; 1969 Habilitation für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie in Würzburg; seit 1971 ordentlicher Professor für Öffentliches Recht an der Universität Göttingen; 1976/77 Rektor; 1991 bis 2006 Richter des Niedersächsischen Staatsgerichtshofes; 1978 bis 1992 Mitglied des Fernsehrates des ZDF; 1991 bis 2000 Vorsitzender des Beirates ARTE Deutschland; 1987 Gastprofessor an der Universität Paris I (Panthéon Sorbonne); 1989 Gastprofessor in Nanking. Festschrift zum 70. Geburtstag „Die Ordnung der Freiheit“, hrsg. von R. Grote, I. Härtel, K.-E. Hain u. a. (Tübingen 2007, 1267 Seiten).

Die Veranstaltung ist öffentlich. Eintritt frei!


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