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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 313/2016 vom 28.10.2016

43. Tag der Landesgeschichte 2016 - 70 Jahre Niedersachsen - Ländergründungen nach 1945

Festveranstaltung im Niedersächsischen Landtag

Auf Einladung von Landtagspräsident Bernd Busemann und des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine e.V., des Historischen Vereins für Niedersachsen e.V. sowie der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen e.V. findet am 4. und 5. November 2016 der 43. Tag der Landesgeschichte im Interims-Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages statt.

Am 1. November 1946 ist durch die Verordnung Nr. 55 der Britischen Militärregierung das Land Niedersachsen ins Leben gerufen worden. Es wurde aus den ehemaligen selbstständigen Ländern Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe gebildet. Anlässlich des Jubiläums „70 Jahre Niedersachsen“ widmet sich die Veranstaltung dem Thema „Ländergründungen nach 1945“.

Die Auftaktveranstaltung zum Tag der Landesgeschichte 2016 beginnt am Freitag, 4. November 2016, um 19.00 Uhr im Interims-Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages.

Zudem wird im Eingangsbereich zum Interims-Plenarsaal eine kleine Präsentation aus den Beständen des Landtagsarchivs zu sehen sein. Es werden Originaldokumente aus der Entstehungszeit des Landes und seiner Volksvertretung zum Teil erstmals öffentlich ausgestellt. Dabei handelt es sich beispielweise um Unterlagen und Fotos im Zusammenhang mit der ersten Sitzung des ernannten Landtages und die Schwierigkeiten in der Nachkriegszeit, eine solche Zusammenkunft zu organisieren. Außerdem werden Akten des Unterausschusses „Flagge und Wappen“ des Verfassungsausschusses zur Entstehung des Niedersächsischen Landeswappens und der Landesfahne präsentiert. Aus dem Bestand der Bibliothek des Landtages wird darüber hinaus eine Auswahl von historischer und aktueller Literatur zur Landesgeschichte vorgestellt.

Landtagspräsident Busemann: Es freut mich sehr, dass anlässlich des besonderen Jubiläums ausgewiesene Wissenschaftler/-innen aus verschiedenen Bundesländern nach Hannover in den Landtag kommen und über die Landergründungen nach 1945 referieren.

Der Zusammenschluss der Länder Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe zu dem heutigen Bundesland Niedersachsen erwies sich als glücklich und vorausschauend. Die Gründung des Landes Niedersachsen vor 70 Jahren hat letztlich die Tür zu einer viel versprechenden Zukunft geöffnet und ist Grundlage unserer heutigen Lebensqualität.

Unser Niedersachsen hat sich in den letzten 70 Jahren hervorragend entwickelt. Selbstbewusst und mit Zuversicht können wir in die Zukunft gehen. Ich bin mir sicher, dass die Zukunft einer Generation gehören wird, die tüchtig, weltoffen und tolerant ist. Einer Generation, die den neuen Herausforderungen gewachsen ist und die das wichtigste Erbe antritt, das wir ihr vermachen können: Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie.“


Programmablauf


Freitag, 4. November 2016

19.00 Uhr:
Begrüßungen

  • Bernd Busemann, Präsident des Niedersächsischen Landtages
  • Prof. Dr. Manfred Treml, Vorsitzender des Gesamtvereins
  • Dr. Sabine Graf, Vorsitzende des Historischen Vereins für Niedersachsen
  • Dr. Henning Steinführer, Vorsitzender der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen

19.30 Uhr:
Verleihung des Forschungspreises des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine

  • Laudatio (Prof. Dr. Konrad Elmshäuser)
  • Preisverleihung (Prof. Dr. Manfred Treml)
  • Danksagung der Preisträgerin (Nina Kühnle M. A.)

20.00 Uhr:
Festlicher Abendvortrag

  • Prof. Dr. Wolf-Dietrich Gruner (Rostock)
  • Länderneugründungen in Deutschland nach 1945 – Internationale, europäische und deutsche Rahmenbedingungen
  • anschließend Empfang des Landtagspräsidenten

Samstag, 5. November 2016

09. 30 Uhr:
Vortrag

  • Prof. Dr. Dietmar von Reeken (Oldenburg)
  • Langgehegter Wunsch oder ungeliebte Entscheidung?
    Die Gründung des Landes Niedersachsen im Spannungsfeld widerstreitender Interessen

10.15 Uhr:
Vortrag

  • PD Dr. Detlef Brunner (Leipzig)
  • Landesgründung und Besatzungspolitik in der SBZ – Das Beispiel Mecklenburg-Vorpommern

11.15 Uhr:
Vortrag

  • Dr. Anna Maria Pedron (Berlin)
  • Ein deutsch-amerikanischer Schulterschluss – Der Länderneugliederungsprozess am Beispiel der US-Enklave Bremen

12.00 Uhr:
Vortrag

  • Dr. Beate Dorfey (Koblenz)
  • Retortenländer oder Glücksfälle?
    Die Ländergründungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Vergleich

14.00 Uhr:
Vortrag

  • Prof. Dr. Robert Kretzschmar (Stuttgart)
  • Propagierung und Zustimmung, Ablehnung und Widerstand.
  • Haltungen zur Zusammenlegung von Baden und Württemberg zwischen 1945 und 1970

14.45 Uhr:
Vortrag

  • Prof. Dr. Winfried Müller (Dresden)
  • Die Neugründung der Länder in der ehemaligen DDR und die Rolle der Landesgeschichte

15.30 Uhr:
Schlussdiskussion


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