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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 297/2016 vom 21.06.2016

Grundinstandsetzung und Neugestaltung des Plenarsaalbereiches

Baustellenrundgang mit Landtagspräsident Busemann und Finanzminister Schneider

Landtagspräsident Bernd Busemann hat heute (Dienstag, den 21.06.2016) zur dritten Baustellenbegehung eingeladen. Seit Sommer 2014 wird der Plenarsaalbereich des Niedersächsischen Landtages neu gestaltet und von Grund auf instandgesetzt.

Auf dem rund einstündigen Rundgang konnten sich die Pressevertreterinnen und Pressevertreter einen Überblick über den Fortgang der Sanierungsmaßnahmen verschaffen. An verschiedenen Stellen (u.a. Restaurantbereich, LEIBNIZ-SAAL, Plenarsaal, Foyer, Besucher- und Pressetribüne, Raum der Landespressekonferenz) erläuterten der Landtagspräsident und der Finanzminister den Baufortschritt und gaben einen Ausblick auf die weiteren Umbaumaßnahmen.

Gegenwärtig sind bereits über 90 % aller Aufträge erteilt und ca. 13 Mio. € an ausführende Firmen ausgezahlt worden. Das entspricht ca. 30 % der Baukosten. Mehr als 50 % der Aufträge konnten an niedersächsische Unternehmen vergeben werden, obwohl ca. 80 % der Aufträge europaweit ausgeschrieben werden mussten.

„Das denkmalgeschützte Landtagsgebäude als das Haus der Demokratie in Niedersachsen ist kein Allerweltsbau. Unser Bauprojekt mit einer Gesamtbaufläche von 11.217 qm stellt ein absolutes Unikat dar. Ich möchte erneut betonen, dass kein Luxusbau für uns Parlamentarierinnen und Parlamentarier entstehen soll, sondern ein bürgerfreundliches Parlamentsgebäude. Aufgrund des gegenwärtigen Bautenstandes kann davon ausgegangen werden, dass wir pünktlich im Sommer 2017 fertig werden. Auch gibt es Grund zu der Annahme, dass wir im Kostenrahmen von 52,8 Mio Euro bleiben“, so Landtagspräsident Busemann.

Auch der Niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider zeigte sich optimistisch: „Das bislang Erreichte stimmt mich zuversichtlich, dass wir uns im kommenden Jahr gemeinsam über ein gutes Ergebnis freuen können – zum Ende der regulären Spielzeit und hoffentlich ohne nennenswerte Nachspielzeit“. Seit der Grundsteinlegung vor fast genau einem Jahr habe man viel geschafft, so der Minister weiter: „Der Rohbau ist abgeschlossen, die Dächer sind dicht, die Fenster einschließlich der großzügig verglasten Restaurantbereiche weitgehend fertiggestellt sowie die aufwendige Sanierung der Betonwände – bis auf einen Restabschnitt im Kellergeschoss - erfolgreich bewerkstelligt und abgenommen“, stellte Minister Schneider fest.

Dass sich die Kosten des Projektes zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch im Budgetrahmen befänden, sei insofern bemerkenswert, als darin bereits eingetretene Risiken sowie allgemeine Baupreissteigerungen enthalten seien.

Seit Jahresbeginn bestimmen zunehmend die Haustechnik sowie die Ausbaugewerke das Geschehen auf der Baustelle. Bis zum Sommer 2017 werden rund 4,5 Kilometer Lüftungsrohre installiert sein. 1.600 Sprinklerköpfe und 125 Brandschutzklappen werden den notwendigen Brandschutz und 3 Kilometer Rohrleitungen die Sanitärversorgung gewährleisten.

Derzeit sind circa 40 Unternehmen mit rund 100 Bauarbeitern und Handwerker auf der Baustelle tätig.

„Dank des Einsatzes aller Beteiligten ist es bisher gelungen, verschiedenste Unwägbarkeiten im Bauablauf ohne nachhaltige Verzögerungen einzusteuern. Das Ziel der Übergabe der Baumaßnahme im Sommer 2017 hat daher nach wie vor Bestand. Allerdings können bei einem so umfangreichen Vorhaben geänderte oder gestörte Bauabläufe, Witterungsereignisse oder Insolvenzen beauftragter Unternehmen Einfluss auf den Terminrahmen haben. Sicher können wir uns erst in einem Jahr sein“, gab Finanzminister Schneider zu bedenken.


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