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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 282/2016 vom 22.03.2016

Vortrag in der Veranstaltungsreihe „PARLAMENTSLEBEN“

Mit Bundesjustizministerin a. D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Landtagspräsident Busemann lädt am Dienstag, dem 05. April 2016, um 17.00 Uhr zu einem weiteren Vortrag in der Veranstaltungsreihe „PARLAMENTSLEBEN“ in den Interims-Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages (Am Markte 8/Forum gegenüber der Marktkirche) ein. Es spricht Bundesjustizministerin a. D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung,zu dem Thema „Welchen Platz hat die Privatsphäre im digitalen Zeitalter?“.

Landtagspräsident Busemann: „Ich freue mich sehr, dass sich die ehemalige Bundesjustizministerin bereitgefunden hat, in der von mir ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe ‚PARLAMENTSLEBEN‘ zu sprechen. Mit ihrer ausgewiesenen Fachkompetenz nimmt sich Sabine Leutheusser-Schnarrenberger eines Themas an, das jeden Einzelnen von uns im digitalen Zeitalter unmittelbar und täglich betrifft und die Politik vor große Herausforderungen stellt.“

In ihrem Vortrag wird sich Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit der Digitalisierung als der weitreichenden technologischen Entwicklung des 21. Jahrhunderts befassen. Die Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche und verändert die Arbeitswelt und das gesellschaftliche Zusammenleben. Ohne die Speicherung, Verwendung, Analyse und Vernetzung der Daten der Nutzerinnen und Nutzer wäre diese Entwicklung nicht möglich. Viele neue Dienstleistungen und weitreichende Transparenz erleichtern das tägliche Leben und eröffnen neue Geschäftsfelder. Auf der anderen Seite ermöglichen Big Data, das Internet der Dinge und hoch entwickelte künstliche Intelligenz Einblicke in die Privatsphäre des Einzelnen, wie sie noch vor 15 Jahren nicht vorstellbar waren. Hat Privatsphäre noch eine Chance im 21. Jahrhundert? Wie kann die Selbstbestimmung des Einzelnen gestärkt werden? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben der nationale und europäische Gesetzgeber gegenüber der Dominanz internationaler IT-Konzerne? Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wird sich auch mit dem sog. Recht auf Vergessenwerden befassen.


Vita von Bundesjustizministerin a. D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

  • Geboren am 26. Juli 1951 in Minden/Westfalen, verwitwet, Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen und Bielefeld.
  • Bis 1990 tätig beim Deutschen Patent- und Markenamt in München, zuletzt als Leitende Regierungsdirektorin. Von 2000 bis 2013 FDP–Landesvorsitzende Bayern und bis 2013 Mitglied im FDP–Bundespräsidium.
  • Von 1990 bis Oktober 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2002 bis 2009 Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.
  • Zweimal Bundesministerin der Justiz. Erstmals von Mai 1992 bis Januar 1996. Rücktritt wegen des Kurswechsels der FDP zum sog. großen Lauschangriff. Das zweite Mal von 2009 bis 2013.
  • Im Juni 2014 in den international besetzten Beirat von Google zum sog. Recht auf Vergessen berufen. Seit Oktober 2014 Vorstandsmitglied der Friedrich–Naumann–Stiftung für die Freiheit.

Das musikalische Rahmenprogramm wird vom Lennart-Schmidt-Ensemble gestaltet.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Eintritt frei!


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