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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 222/2015 vom 19.06.2015

Von der Versöhnung der Völker zu wachsender Freundschaft

Landtagspräsident Busemann spricht beim Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover

Die Integrationsleistung der Heimatvertriebenen im Westen Deutschlands und insbesondere der Schlesier in Niedersachsen hat der Präsident des Niedersächsischen Landtages Bernd Busemann in seiner Eröffnungsansprache am Samstag (20.06.2015) beim Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover gewürdigt.

„Mit ihrem Überlebenswillen, ihren Kenntnissen und Fähigkeiten setzten sie Energien frei, die einen Modernisierungs- und Motivationsschub in vielen Landschaften des Westens ausgelöst haben“, sagte Busemann. Auch das habe zu der überraschend schnellen Wiederaufnahme Deutschlands in den Kreis der geachteten und erfolgreichen Völker Europas nach dem Krieg beigetragen.

„Die Heimatvertriebenen hatten viel schwerer für deutsche Verbrechen zu büßen als ihre Landsleute im Westen. Dennoch waren sie es, die ihre Stimme erhoben, jeder Vergeltung abschworen und ein freies, geeintes Europa anstrebten“, machte Busemann deutlich und erinnerte an die Charta der deutschen Heimatvertriebenen, die bereits 1950 in Stuttgart beschlossen worden war.

Inzwischen sei Polen Mitglied der Europäischen Gemeinschaft, die Versöhnung zwischen den Völkern habe sich zu einer wachsenden Freundschaft weiterentwickelt. „Dies intensiv zu pflegen ist heute und in Zukunft neben der Bewahrung von Traditionen die wichtigste Aufgabe der Vertriebenenverbände“, so Busemann abschließend.



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