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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 208/2015 vom 02.04.2015

Landtagspräsident Busemann fordert unbürokratische Rettungsaktion für syrische Christen

„Es ist an der Zeit, zu handeln und damit ein Zeichen zu setzen. Ein starkes Signal, um das Bewusstsein für die Lage zu schärfen, wäre es zum Beispiel, 1000 Christen aus Syrien in Niedersachsen sofort und unbürokratisch eine Zuflucht zu bieten“, fordert Landtagspräsident Bernd Busemann mit Blick auf Ostern, das bedeutendste Fest der Christenheit.

Während Millionen Christinnen und Christen in der Welt Ostern feierten, würden ihre Glaubensgeschwister in der Urheimat des Christentums durch den „Islamischen Staat“ mit dem Tode bedroht. „Das passt nicht zusammen. Deshalb finde ich, wir sollten jenseits aller Formalien etwas tun. Cap Anamur und Ernst Albrecht haben es 1979 vorgemacht: Wenn man wirklich will, kann man unbürokratisch helfen“, sagte Busemann.

In der Karwoche hatte der Landtagspräsident eine Gruppe assyrischer Katholiken aus Wolfenbüttel empfangen. Diese Menschen machen sich große Sorgen um Familienangehörige, von denen sich einige in der Gewalt von IS-Terroristen befinden. Sie suchen dringend nach Möglichkeiten, ihren Verwandten zu helfen. In Wolfenbüttel werden sie von örtlichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aktiv und vielfältig unterstützt. Was fehle, seien unbürokratische Wege, um aus dem Kriegsgebiet ins sichere Deutschland zu gelangen.

„Die Frage, ob sie als politisch Verfolgte anerkannt werden können, stellt sich bei den verfolgten syrischen Christen nicht. Deshalb sollte es möglich sein, ihre Aufnahme in Niedersachsen schnell und ohne große bürokratische Hürden zu bewerkstelligen, “ so der Landtagspräsident.


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