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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 171/2014 vom 27.11.2014

Landtagspräsident Busemann im Landesbildungszentrum für Blinde:

„Der Wert einer Gesellschaft zeigt sich im Umgang mit behinderten Menschen‘‘

„Das Gedenkjahr zum 100. Jahrestag des Kriegsbeginns 1914 geht zu Ende. Aber noch heute leiden Menschen in Europa unter den Spätfolgen des Ersten Weltkriegs“, mahnte Landtagspräsident Bernd Busemann am Donnerstag (27.11.2014) vor Schülerinnen und Schülern des Landesbildungszentrums für Blinde und des Gymnasiums Schillerschule in Hannover.

„Auch die aktuellen Kämpfe in der Ostukraine seien am Ende ein Erbe des Ersten Weltkrieges“, so Busemann. „Die ‚Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts‘ habe jedoch trotz aller Schrecken auch eine positive Folge gehabt. „Er wirkte als Katalysator für die Integration von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft“, stellte Busemann fest.

Zahllose Verwundete kehrten mit schweren Behinderungen aus dem Krieg zurück. Sie konnten nicht einfach vernachlässigt oder ins Verborgene abgeschoben werden. Zum Beispiel habe sich schon 1916 der Bund deutscher Kriegsblinder gebildet, der bis heute tätig ist. Er entfaltete eine nachhaltig positive Wirkung auf den Umgang mit Behinderten in der Weimarer Republik und der Bundesrepublik Deutschland. „Auf diesem Wege hat sich aus dem Leid der Kriegsversehrten etwas Gutes ergeben. Denn der ethische Wert einer Gesellschaft zeigt sich an ihrem Umgang mit behinderten Menschen“, so Busemann weiter.


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