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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 45/2013 vom 26.06.2013

Planungen für die Neukonzeption des Plenarsaalbereiches

Erläuterungen zu den Entwurfsvarianten

In der heutigen Landespressekonferenz hat Landtagspräsident Busemann zusammen mit Architekt Wolfgang Mairinger (Blocher und Blocher Partners) die Vorentwurfsplanung für die Neukonzeption des Plenarsaalbereichs vorgestellt.

Wie bereits berichtet, hat Wolfgang Mairinger der Baukommission unter Vorsitz des Landtagspräsidenten am gestrigen Tage drei Entwurfsplanungen vorgestellt:

Variante A "Plenarsaal mit Wandelgang",
Variante B "Plenarsaal mit Stadtbezug" und
Variante C "Neuer Plenarsaal im Bestand".

Nach einer ersten groben Kostenschätzung belaufen sich die Gesamtkosten für alle drei Varianten jeweils auf ca. 47 bis 48 Mio. Euro (brutto).

Die Baukommission hat sich einstimmig für die Variante B "Plenarsaal mit Stadtbezug" entschieden.

Einzelheiten zu allen drei Entwurfsvarianten können auf der unten angefügten Anlage zu dieser Pressemeldung eingesehen werden.

Aufgrund verschiedener Nachfragen zu den Gründen, die die Baukommission bewogen haben, sich für die sogenannte Variante B auszusprechen, werden nachfolgend noch einmal die zentralen Gesichtspunkte, die in der Baukommission erörtert worden sind, dargestellt:

Für alle drei Varianten gilt:

Das Plenargebäude von Dieter Oesterlen bleibt in seiner äußeren Gestalt erhalten und wird im Inneren nach den gewachsenen Bedürfnissen des Landtags im Geiste der Architektur Oesterlens neu interpretiert.

Im Sinne des Denkmalschutzes bleiben die Gebäudeteile nach ihrer historischen Entstehung ablesbar. Der ehemalige Innenhof der Portikushalle bildet als Foyer und Empfangsbereich das Zentrum der neu gestalteten Portikushalle. Es soll ein großzügiger Raum für Besucherinnen und Besucher sowie für Abgeordnete entstehen. Der ehemalige Innenhof selbst bleibt durch die Proportion des Daches sowie durch Stützen und Materialausbildung spürbar. Die doppelläufige Treppe rückt als zentrale vertikale Erschließung ins Zentrum des öffentlichen Bereichs.

Transparenz und Sichtbezüge zwischen dem Platz der Göttinger Sieben und dem Plenarbereich, zwischen dem Plenarbereich und der Portikushalle sowie der Portikushalle und dem Innenhof zum alten Schloss haben einen hohen Stellenwert. Die Transparenz dient außerdem der Belichtung mit Tageslicht.

Die nachfolgend skizzierten Aspekte waren Grundlage für die Entscheidung der Baukommission:


Variante A "Plenarsaal mit Wandelgang":

  • Abgeordneten-Lobby würde deutlich schmaler und wäre hinsichtlich der Nutzbarkeit als Veranstaltungsfläche deutlich eingeschränkt
  • introvertierte Plenarbesprechungsräume ohne Außenbezug
  • keine räumliche Distanz zwischen Innenfassade Plenarsaal und Portikushalle
  • problematische Engstellen in den Flurdurchgängen zwischen Portikushalle und Abgeordnetenlobby

Variante B „Plenarsaal mit Stadtbezug“:

  • Raumprogramm am deutlichsten erfüllt
  • Plenarsaal mit Außenbezug zum Platz der Göttinger Sieben
  • gute Funktionalität des Plenarsaals
  • gute Tageslichtausnutzung im Plenarsaal
  • Besprechungsräume für Regierung mit Tageslichtbezug
  • eine Dachverglasung in der Fuge zwischen dem Plenarbereich und der Portikushalle bringt zusätzliches Tageslicht in die Gebäudemitte
  • der Luftraum im 1.OG erzeugt Distanz zwischen dem Besucherbereich und dem Plenarsaal
  • Zusammenschaltbarkeit von Portikushalle und Lobby bietet flexiblen Raum für die vielfältigsten Nutzungsszenarien
  • Plenarsaal bietet Sichtbezüge in umliegende Bereiche

Variante C „Neuer Plenarsaal im Bestand“:

  • im Vergleich kleinste Plenarsaalfläche
  • beengte Platzverhältnisse für die Abgeordneten
  • Raumprogramm deutlich unterschritten
  • runde Sitzanordnung wegen ungünstiger Sichtverhältnisse problematisch für den Parlamentsbetrieb



  • Anlage
    (PDF,5 MB)

    Diese Pressemeldung als PDF-Dokument zusammen mit der Darstellung der Vorentwurfsplanungen

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