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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 44/2013 vom 26.06.2013

Planungen für die Neukonzeption des Plenarsaalbereichs im Zeitplan

Baukommission hat sich einhellig für einen Vorentwurf entschieden

Landtagspräsident Bernd Busemann hat am gestrigen Tag mit den Mitgliedern der Baukommission über drei verschiedene Varianten einer Vorentwurfsplanung beraten, die das Architekturbüro Blocher Blocher Partners (Stuttgart) für die Neukonzeption des Plenarsaalbereichs entwickelt hat.

Grundlage für diese Planungen war ein Raumprogramm, das in der 16. Wahlperiode entwickelt wurde. Ferner wurden in der 16. Wahlperiode Energiestandards festgeschrieben, wonach die Vorgaben der gültigen Energieeinsparungsverordnung (EnEV 2009) nicht nur eingehalten, sondern um mindestens 10 Prozent unterschritten werden sollen. In der ersten Sitzung der unter Landtagspräsident Bernd Busemann neu einberufenen Baukommission der 17. Wahlperiode am 16.04.2013 sind die Beschlüsse der Baukommission der 16. WP bestätigt worden.

Mit der Sanierung und Neugestaltung des Plenarsaals ist eine aus zehn Fachplanern bestehende Projektgruppe beauftragt, die Landtagspräsident Busemann am 25.4.2013 im Landtag zum Start des Umbauprojektes empfangen hat.

Nach nur achtwöchiger Vorplanungsphase hat das Architekturbüro Blocher Blocher Partners mit Unterstützung des Projektsteuerers ARCADIS (Hannover) in der gestrigen Sitzung der Baukommission drei Entwürfe für die Neugestaltung des Plenarsaalbereiches präsentiert. Eine besondere Herausforderung für das Planungsbüro war dabei der Wunsch von Landtagspräsident Bernd Busemann, die Entwürfe so zu gestalten, dass den Gestaltungsideen des Architekten Dieter Oesterlen Rechnung getragen wird. Planerisches Ziel ist es, das in seiner äußeren Gestalt zu erhaltende Plenargebäude im Inneren nach den gewachsenen Bedürfnissen des Landtages im Geiste der Architektur Oesterlens neu zu interpretieren.

Die Baukommission hat sich nun einstimmig für die Variante „Plenarsaal mit Stadtbezug“ ausgesprochen.

Nach einer ersten groben Kostenschätzung belaufen sich die Gesamtkosten für alle drei Varianten auf ca. 47 bis 48 Mio Euro (brutto). Hierin enthalten sind neben den Kosten für die Sanierung und Neugestaltung des Plenarsaals die Kosten für die Sanierung der angrenzenden Bereiche und der Portikushalle sowie die Kosten für ein Parkdeck.

Im weiteren Verlauf der Planung soll eine Kostenberechnung durchgeführt werden, die auch die Risiken eines Umbaus im denkmalgeschützten Bestand bewertet und gegebenenfalls kostenmäßig berücksichtigt. Die konkreten Zahlen für die Gesamtkosten der Variante „Plenarsaal mit Stadtbezug“ sollen dann Mitte September 2013 vorliegen.

Im Vorfeld der Sitzung der Baukommission hatte Landtagspräsident Bernd Busemann Informationsgespräche u.a. mit den Vertretern des Denkmalschutzes sowie dem Vertreter der Urheberrechtsinhaber von Professor Dieter Oesterlen geführt, um die Planungsstände zu erläutern.

Das Bauvorhaben soll planmäßig im Sommer 2014 beginnen und im Sommer 2017 abgeschlossen sein.

Landtagspräsident Busemann: “Die gestrige Sitzung der Baukommission war eine der wichtigsten Sitzungen dieses Gremiums. Mit der einvernehmlichen Entscheidung für die Variante „Plenarsaal mit Stadtbezug“ ist eine entscheidende Weichenstellung getroffen worden. Die Gesamtbaukosten liegen nach einer ersten groben Kostenschätzung bei 47 bis 48 Mio Euro (brutto) und damit im Kostenrahmen. Die Baukommission versteht sich auch als Kostenkontrollorgan und wird dafür Sorge tragen, dass es keine unangemessene Kostensteigerung geben wird.“



  • Anlage
    (PDF,5 MB)

    Weitere Pressemeldung Nr. 45 vom gleichen Tag zusammen mit der Darstellung der Vorentwurfsplanungen

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