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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 36/2013 vom 05.06.2013

Landtagspräsident Bernd Busemann besucht Gorleben

Um sich einen umfassenden Eindruck von der Lage vor Ort zu verschaffen, fuhr der Landtagspräsident am Montag, dem 3. Juni 2013 zunächst in das Erkundungsbergwerk ein, besichtigte dann das Zwischenlager für radioaktive Abfälle und traf sich dann zu politischen Gesprächen mit dem Samtgemeindeausschuss in Gartow sowie dem Kreisausschuss des Landkreises Lüchow-Dannenberg.

Bernd Busemann zeigte sich beeindruckt von der wissenschaftlichen Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Erkundungsbergwerks: „Hier ist in 36 Jahren ein Know-how entstanden, das unabhängig von der Frage nach dem Endlagerstandort nicht aufgegeben werden sollte. Eine Lösung, die mit dem Offenhaltungsbetrieb des Bergwerks auch einen Wissenserhalt und möglichst viele Arbeitsplätze garantiert, liegt nicht nur im Interesse des Wendlands, sondern auch Niedersachsens und ganz Deutschlands.“ Dafür möchte sich Busemann bei den Verantwortlichen stark machen.

Im Hinblick auf das Zwischenlager betonte der Landtagspräsident, dass sich im November 2012 eine breite Mehrheit aus allen Landtagsfraktionen gegen weitere Castor-Transporte ausgesprochen habe. Diese Haltung habe sich seitdem nicht verändert: „Das ist vor allem eine Frage der Vertrauensbildung. Jetzt müssen Bund und Land schnell einen Weg suchen, wie dieses Versprechen glaubwürdig und sicher eingelöst werden kann. Mir ist bei meinem Besuch sehr deutlich geworden: Diese Aufgabe wird nur sehr schwer zu lösen sein.“

Bei den Vertretern der Kommunen warb Busemann dafür, sich dem Standortauswahlverfahren nicht zu verschließen und den Suchprozess ergebnisoffen aufzunehmen: „Das ist vielleicht die letzte Chance für die Politik, diese Herausforderung zufriedenstellend zu bewältigen.“ Das Wendland habe unter der Unsicherheit schon ein Dritteljahrhundert zu leiden gehabt. Das habe viel Kraft gekostet, die der Entwicklung des Landkreises an anderer Stelle fehle. Für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Lüchow-Dannenberg sei das jetzt anlaufende Verfahren eine menschliche, politische und wirtschaftliche Gelegenheit, alte Wunden zu heilen und sich endlich der Zukunft ihrer Heimat zuwenden zu können.


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