Navigation

Service-Navigation

Suche


Inhaltsbereich

Readspeaker Symbol Pressemitteilung 5/2013 vom 01.03.2013

Ehrungsveranstaltung für verdiente Sammlerinnen und Sammler des Volksbundes

Eröffnung der Ausstellung „Auf den Strömen der Erinnerung …“ - Kriegsgefangenschaft und Gulag im russischen und deutschen Gedächtnis

Landtagspräsident Bernd Busemann wird gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landtagspräsident a.D. Professor Rolf Wernstedt, am Freitag, dem 8. März 2013, um 11.00 Uhr im Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages verdiente Sammlerinnen und Sammler des Volksbundes ehren und ihnen dazu Urkunden überreichen.

Zu dieser Ehrungsveranstaltung sind rund 90 Personen aus den Bereichen Bundeswehr, Reservisten, Feuerwehr, Vereine und Schulen eingeladen, die sich im vergangenen Jahr an der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes aktiv und besonders erfolgreich beteiligt haben. Die Spenden dienen neben dem Bau und Erhalt von Kriegsgräberstätten auch der Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit und somit der Erinnerung und des Gedenkens an die Opfer beider Weltkriege.

Im Anschluss an die Ehrung eröffnet Landtagspräsident Bernd Busemann gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landtagspräsident a.D. Professor Rolf Wernstedt, um 12.30 Uhr im Plenarsaal des Landtages die Ausstellung "Auf den Strömen der Erinnerung …" - Kriegsgefangenschaft und Gulag im russischen und deutschen Gedächtnis. Fotoausstellung der Sommeruniversität Hannover-Perm 2012.

Russische und deutsche Studentinnen und Studenten haben sich im August 2012 in der Region Perm gemeinsam auf die Suche nach Spuren der Gewalt im 20. Jahrhundert begeben. Die jungen Studentinnen und Studenten ergriffen die Chance, gemeinsam Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Sie befragten Zeitzeugen und dokumentierten deren Erinnerungen.

Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion war Perm wegen der dort angesiedelten Rüstungsbetriebe eine abgeschottete und für Ausländer sogenannte „verbotene Stadt“. In der Region Perm gab es seit der Stalinzeit bis 1991 politische Haftlager. Im Zweiten Weltkrieg wurden Russlanddeutsche für Forst- und Industriearbeiten dorthin verbannt. Ferner entstanden zahlreiche Kriegsgefangenenlager zwischen der Wolga und dem Ural.

Die Fotoausstellung zeigt, mit wie viel Sachverstand, kritischer Offenheit und Lebensfreude junge Menschen aus Russland und Deutschland zum Gedankenaustausch zusammenkamen. Einige Teilnehmer/-innen werden bei der Eröffnungsveranstaltung anwesend sein.

Träger der Ausstellung sind das Historische Seminar der Leibniz Universität Hannover und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Niedersachsen.

Die Ausstellung wird in der unteren Wandelhalle des Niedersächsischen Landtages gezeigt und ist am 11. und 12. März 2013 sowie vom 18. bis 28. März 2013 (montags bis freitags) jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr der Öffentlichkeit zugänglich.



Zurück

Darstellung anpassen

Schriftgröße: kleine Schriftgröße mittlere Schriftgröße große Schrift
Farbkontrast: normaler Farbkontrast Farbkontrast umkehren

Sprachauswahl

Weiterführende Informationen

RSS-Feed

Icon für RSS Feed

Pressemeldungen der Fraktionen

SPD
CDU
B90/Die Grünen
FDP
AfD

Landespressekonferenz Niedersachsen (LPK)

Logo der Landespressekonferenz