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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 204/2012 vom 12.09.2012

Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat

Ausstellung im Niedersächsischen Landtag

Landtagspräsident Hermann Dinkla wird am Donnerstag, dem 20. September 2012, um 10.00 Uhr die Ausstellung „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat“ in der Wandelhalle des Niedersächsischen Landtages eröffnen.

Im Rahmen der Eröffnung werden der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport,
Uwe Schünemann, sowie Prof. Dr. Bernd Faulenbach vom Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Grußworte sprechen. Daran anschließend wird Prof. Dr. Patrick Wagner, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, einen Vortrag zu dem Thema „Zwischen Streifendienst und Massenmord. Die deutsche Polizei im Nationalsozialismus“ halten. Im Anschluss daran wird der Projektleiter, Dr. Dirk Götting, von der Polizeiakademie Niedersachsen die Besonderheiten der Ausstellung näher erläutern.

Die Präsentation in dieser Form haben die Polizeiakademie Niedersachsen und der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ erarbeitet. Sie basiert auf der gleichnamigen Ausstellung, die im Jahr 2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin gezeigt wurde. Die vier niedersächsischen Kuratoren von der Polizeiakademie und ihre Unterstützer haben die Themen der Bundesausstellung aufgegriffen und um regional bedeutsame Inhalte und Exponate ergänzt.

Das Land Niedersachsen stellt sich durch die Ausstellung erstmals der Aufgabe, die Rolle der Polizei während der Zeit des Nationalsozialismus darzustellen. Die Kernthese der Ausstellung lautet, dass die Polizei nicht nur am Rande an den Verbrechen der Nationalsozialisten beteiligt, sondern dass sie ein zentrales Herrschaftsinstrument des NS-Regimes war. Die aus dem Raum des heutigen Niedersachsen zusammengetragenen Beispiele belegen diese These eindeutig.

Die Ausstellung, die in der Portikushalle des Landtages gezeigt wird, ist vom 21. bis 25. September 2012 und vom 1. bis 22. Oktober 2012 (montags bis freitags) jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr der Öffentlichkeit zugänglich.

Führungen bietet die Polizeiakademie an folgenden Freitagen jeweils um 13.30 Uhr an: 5., 12. und 19. Oktober 2012.

Für zusätzliche Führungen können sich Gruppen zwischen 10 und 30 Personen unter Telefon 05021/88778821 bei der Polizeiakademie anmelden.

Die Schau ist als Wanderausstellung konzipiert und kann später an verschiedenen Orten, zum Beispiel in Polizeidienststellen, ganz oder teilweise gezeigt werden.

Außerdem ist vorgesehen, die Ausstellung „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat“ im Polizeimuseum Niedersachsen in Nienburg zu präsenteren.

Für inhaltliche Fragen steht der wissenschaftliche Leiter der Ausstellung und Leiter des Polizeimuseums Niedersachsen, Dr. Dirk Götting, unter Telefon 05021/88778821 zur Verfügung.


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