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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 199/2012 vom 24.07.2012

Landtagspräsident Hermann Dinkla stellt die Kosten eines Neubaus oder eines Umbaus des Plenarsaalgebäudes des Niedersächsischen Landtags vor

In ihrer heutigen 11. Sitzung wurde die von Landtagspräsident Hermann Dinkla eingerichtete Baukommission des Niedersächsischen Landtages über die Kosten eines Neubaus und alternativ eines Umbaus des Plenarsaalgebäudes unterrichtet.

Das Büro IuP Ingenieure stellte die Projektanalyse des Staatlichen Baumanagements zu dem Entwurf des Wettbewerbssiegers Yi-architects vor. Danach ist für die Umsetzung des Entwurfs mit Kosten von rund 68 Mio.Euro zu rechnen.

Das Architekturbüro schulze & partner.architektur. hat im Auftrag des Landtagspräsidenten auf Anregung der Baukommission errechnet, welche Kosten für einen Umbau des Plenarsaalgebäudes unter weitgehendem Erhalt der äußeren Baukubatur entstehen würden. Das Büro wies an Hand einer beispielhaften Flächenverteilung nach, dass sich das Raumprogramm zwar nicht ohne Einschränkungen, aber doch im Wesentlichen mit einem Aufwand von knapp 47 Mio. Euro umsetzen ließe.

Landtagspräsident Hermann Dinkla:

"Nach fast zwölfjähriger Diskussion bin ich für eine klare Entscheidung, damit das Ziel, die Maßnahme in der kommenden Periode umzusetzen und vor der nächsten Landtagswahl im Jahre 2018 wieder einziehen zu können, erreicht werden kann.

Ich schlage deshalb vor dem Hintergrund der Bewertung der Alternativen vor, eine Umbaumaßnahme im Bestand vorzunehmen und die Neubaupläne nicht weiter zu verfolgen. Hierzu habe ich in der Sitzung der Baukommission erste positive Signale aus den Fraktionen erhalten.

Der Landtag hatte im März 2010 mit großer Mehrheit einen Neubau favorisiert. Zweifel, die ich und auch andere im Hinblick auf die Kosten des Neubaus hatten, haben sich bestätigt. Die Projektanalyse zeigt, dass die Baukosten mit rund 68 Mio. wesentlich höher sind als ursprünglich angenommen. Hinzu kommt, dass die Sanierung des Portikusbereiches mit etwa 5 Mio. € zusätzlich eingeplant werden muss.

Die vorgestellte Lösung für die Umbaumaßnahme im Bestand stellt eine beispielhafte Lösung dar, die im weiteren Verfahren vertieft werden muss. Sie berücksichtigt aber in hohem Maße die Vorstellungen und Wünsche im Hinblick auf die Abläufe und Arbeitsbedingungen, die im Laufe der letzten Jahre diskutiert worden sind. Der Denkmalschutz konzentriert sich auf den weitgehenden Erhalt der äußeren Kubatur.

Ich würde mich freuen, wenn meine Entscheidung die Zustimmung einer breiten Mehrheit im Parlament finden würde."


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