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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 187/2012 vom 18.04.2012

Fair Play, bitte - Fußballkarikaturen von Fritz Wolf aus fünf Jahrzehnten

Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion im Niedersächsischen Landtag

Landtagspräsident Hermann Dinkla eröffnet am Dienstag, dem 24. April 2012, um 16.30 Uhr im Niedersächsischen Landtag die von der Fritz-Wolf-Gesellschaft e.V. konzipierte Ausstellung "Fair Play, bitte! – Fußballkarikaturen von Fritz Wolf aus fünf Jahrzehnten".

Anschließend wird Dr. Berthold Hamelmann aus der Chefredaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung den Karikaturisten und dessen Werk vorstellen.

Sodann soll die Podiumsdiskussion "König Fußball regiert die Welt" Bezüge zwischen der heutigen "Fußball-Welt" und den Karikaturen Fritz Wolfs schaffen. Im Podium sitzen mit Hannnover 96-Präsident Martin Kind, dem als "weißen Brasilianer" bekannt gewordenen Ex-Bundesligaprofi Ansgar Brinkmann, dem ehemaligen Fußballspieler des VfL Osnabrück (1950 – 1962) Hansi Alpert sowie dem früheren Osnabrücker Oberbürgermeister und Wirtschaftsrats-Vorsitzenden des VfL Osnabrück, Hans-Jürgen Fip ausgewiesene Experten, die ein breites Spektrum an der Grenze zwischen Politik, Fußball und Gesellschaft abdecken. Moderiert wird die Diskussionsrunde von Dr. Hermann Queckenstedt aus dem Vorstand der Fritz-Wolf-Gesellschaft, der die Ausstellung kuratiert und das 176-seitige Begleitbuch herausgegeben hat. Er ist Direktor des Diözesanmuseums Osnabrück.

Um 15.30 Uhr steht Dr. Hermann Queckenstedt in der Wandelhalle des Landtages der Presse für eine Vorbesichtigung der Ausstellung "Fair Play, bitte!" zur Verfügung, in deren Rahmen auch das 176-seitige Begleitbuch vorgestellt wird.

Fritz Wolf hat als Karikaturist der Neuen Osnabrücker Zeitung von 1949 bis 2001 das politische und sportliche Geschehen in der Region, Deutschland und der Welt mit seiner spitzen Feder begleitet und auch die menschlichen Schwächen "des kleinen Mannes" augenzwinkernd beleuchtet: Letzteres tat er vor allem in den "Bildern aus der Provinz", die er wöchentlich zwischen 1958 und 1993 für das Magazin Stern zeichnete.

Die Ausstellung umfasst rund 120 Karikaturen. Gezeigt werden Zeichnungen zum Thema Fußball mit seinen Welt- und Europameisterschaften sowie der Bundesliga: Günter Netzer, Franz Beckenbauer, Berti Vogts und viele andere waren ebenso Gegenstand Fritz Wolfs Bildideen wie Fußballfunktionäre und -fans. Zudem schickte er auch die Politiker in seinen Karikaturen in die imaginären Stadien, wo er sie Eigentore schießen, sich in Fallrückziehern üben und die Mannschaftsaufstellungen durchgehen ließ.

Neben der Entwicklung des Sports spiegeln die Zeichnungen auch gesellschaftliche Veränderungen wider: Durfte die Ehefrau den Fußball-Macho in den 70ern, 80ern und frühen 90ern nur bedienen oder mit unsinnigen Fragen nerven, so verdrängte sie ihn im ausgehenden 20. Jahrhundert gemeinsam mit der Tochter vor der WM-Liveübertragung vom angestammten Platz auf dem Fernsehsofa.

Aber nicht nur Emanzipationsprozesse im Fußball griff Fritz Wolf auf, sondern auch so drängende Themen wie Gewalt und Rechtsradikalismus unter den Fans.

Im Vorfeld der Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine schafft die Ausstellung einen teils amüsanten, teils sehr nachdenklich machenden Zugang zu Fußball, zur Gesellschaft und Politik sowie ihren Schnittmengen.

Rückfragen zur Ausstellung oder Person Fritz Wolfs beantwortet Dr. Hermann Queckenstedt, Telefon 0541/318-480 oder E-Mail: .

Die Ausstellung, die in der Wandelhalle des Landtages gezeigt wird, ist vom 25. April bis zum 7. Mai 2012 und vom 11. bis zum 24. Mai 2012 (montags bis freitags) jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr öffentlich.



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