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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 178/2012 vom 13.01.2012

Er! Sie! Es!…Du? - Opfergeschichten

Ausstellung im Niedersächsischen Landtag

Landtagspräsident Hermann Dinkla eröffnet am Dienstag, dem 24. Januar 2012, um 16.30 Uhr im Niedersächsischen Landtag gemeinsam mit der Schirmherrin der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen, Dunja McAllister, die Ausstellung „Er! Sie! Es!…Du? - Opfergeschichten“.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wird der Niedersächsische Justizminister Bernd Busemann ein Grußwort sprechen. Daran anschließend wird Nicole Trampedach, Lehrerin der Johannes-Selenka-Schule, Berufsbildende Schulen Braunschweig, in die Ausstellung einführen. Es werden auch einige der Menschen dabei sein, deren Geschichte in der Ausstellung erzählt wird.

Sechs Menschen und ihr Schicksal, körperliche und seelische Verletzungen, Gefühle von Angst und Ohnmacht – jeder, ob du, er, sie oder es, kann Opfer einer Straftat werden. Schülerinnen und Schüler der Johannes-Selenka-Schule Braunschweig haben in einem schulischen Projekt Menschen, die von einer Straftat betroffen sind, befragt und die geschilderten Erfahrungen in Bildergeschichten umgesetzt. Auf menschliche Silhouetten aus Holz gebracht, erzählen sie eindrucksvoll die Erlebnisse und Erfahrungen der Betroffenen.

In dieser Ausstellung stehen nicht die Täter im Fokus der Aufmerksamkeit. Richtig ist zwar: Das Strafrecht betrifft die Täter. Denn im Strafverfahren muss es vor allem darum gehen, die Straftat und Schuld von Tätern oder Täterinnen in einem gesetzlich genau festgelegten Verfahren festzustellen, um ein angemessenes Strafmaß zu finden.

In dieser Ausstellung, die in der Trägerschaft der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen entstanden ist, stehen jedoch Leidenswege und Neuanfang der Opfer im Mittelpunkt. Wer betroffen ist, soll nicht allein gelassen werden. Wer eine Straftat erdulden musste, braucht Ermutigung und Unterstützung, um eine Strafanzeige zu erstatten, um als Zeugin oder Zeuge im Strafverfahren mitzuwirken und um mit neuem Mut sein Leben zu gestalten. Die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen bietet dazu ihren Beistand an, hilft durch Zuwendung, Begleitung und manchmal auch finanziell bei der Bewältigung der schlimmen Erlebnisse.

Die Ausstellung, die in der Wandelhalle des Landtages gezeigt wird, ist vom 25. Januar bis zum 21. Februar 2012 (montags bis freitags) jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr öffentlich.


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