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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 170/2011 vom 24.11.2011

Im Tigerkäfig der Stasi

Veranstaltung und Ausstellung anlässlich "50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer" im Niedersächsischen Landtag

Landtagspräsident Hermann Dinkla eröffnet am Montag, dem 5. Dezember 2011, um 17.00 Uhr im Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages die in der Trägerschaft der Gemeinschaft ehemaliger politischer Häftlinge, Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. (VOS-Bundesgeschäftsstelle), entstandene Ausstellung „Im Tigerkäfig der Stasi“.

Die Ausstellung beinhaltet Bilder von Gino Kuhn, der seine Erlebnisse als ehemaliger politischer Häftling in der DDR künstlerisch verarbeitet hat. Zudem werden Bilder zum Thema „Berliner Mauer“ präsentiert.

Im Rahmen der Veranstaltung wird der Bundesvorsitzende der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V., Johannes Rink, ein Grußwort sprechen.

Daran anschließend wird Dr. Maria Nooke, stellvertretende Direktorin der Stiftung Berliner Mauer, einen Vortrag zu dem Thema „Erfolgreiche und gescheiterte Fluchten nach dem Mauerbau“ halten. Dr. Maria Nooke gehörte vor 1989 zur DDR-Opposition und engagiert sich seit Jahren für die Aufarbeitung der SED-Diktatur. Neben ihren Veröffentlichungen zu Flucht, Fluchthilfe und DDR-Opposition war sie maßgeblich an dem Forschungsprojekt zu den Todesopfern an der Berliner Mauer und der Herausgabe des biografischen Handbuchs zu den Mauertoten in deutscher und englischer Sprache beteiligt.

Nach dem Vortrag wird Gino Kuhn, Zeitzeuge und Künstler, in die Ausstellung einführen.

Er setzt sich in seinen Werken mit dem Thema „50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer“ und den Haftbedingungen in ehemaligen DDR-Gefängnissen auseinander. Er war selbst politisch Inhaftierter in der DDR. Über seine Arbeit sagt Gino Kuhn: „Meine Bilder sollen ein Mahnmal sein und wiedergeben, welchen entwürdigenden Haftbedingungen und Demütigungen aller Art die politischen Häftlinge in der ehemaligen SED-Diktatur ausgeliefert waren. Für Freiheit und Demokratie mussten viele ihr Leben lassen. Meine Person soll im Hintergrund bleiben, zugleich aber stellvertretend für alle Opfer stehen. Die Ausstellung soll das Erlebte in eine breite Öffentlichkeit tragen und ein Beitrag zur Aufklärung, zum gegenseitigen Respekt, Toleranz und Versöhnung sein.“

Die Ausstellung, die in der Wandelhalle des Landtages gezeigt wird, ist vom 12. Dezember 2011 bis zum 6. Januar 2012 (ausgenommen Feiertage und Wochenenden) jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr öffentlich.


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