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Neukonzeption Plenarbereich
Der bestehende, fast 50 Jahre alte Plenarsaalbereich des Niedersächsischen Landtages - insbesondere der Plenarsaal selbst - entspricht heute nicht mehr den funktionalen Anforderungen eines Landtages und dem Anspruch, seine parlamentarische Arbeit transparent zu gestalten. Weiterhin hat der Plenarsaaltrakt in Teilbereichen starke bautechnische Mängel. Zudem ist ein barrierefreier Zugang nicht möglich.Aus diesem Grund beabsichtigt der Niedersächsische Landtag eine Um- bzw. Neugestaltung des Plenarsaalbereichs einschließlich des Eingangsbereichs, der Sitzungs- und Bürobereiche, der Bereiche für Besucherinnen und Besucher sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter und des Restaurant- und Küchenbereichs. Zu diesem Zweck hat das Land Niedersachsen durch das Staatliche Baumanagement im August 2009 einen Architektenwettbewerb zur Um- oder Neugestaltung des Plenarsaaltraktes ausgelobt.
Der Wettbewerb wurde als offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb gemäß § 3 Abs. 1 der Richtlinien für Planungswettbewerbe ausgeschrieben. Lösungen der Wettbewerbsaufgabe konnten sowohl auf Grundlage des Erhalts bzw. teilweisen Erhalts und einer Änderung des Bestands als auch auf Grundlage von Konzepten, die eine Ergänzung des Bestands oder den Vorschlag eines Abbruchs und Neubaus vorsehen, vorgelegt werden. Mit Abschluss des Wettbewerbs wurde der Entwurf des Kölner Architekten Professor Eun Young Yi mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Erörterung des Verfahrens
Der Niedersächsische Landtag hat sich am 16. März 2010 in einer sehr eingehenden Diskussion mit dem Thema beschäftigt. Dabei sind alle Argumente, die den Landtag erreicht haben, eingeflossen und bedacht worden. Zu Ihrer Information dienen die nachstehenden Verweise sowohl zum Entschließungsantrag als auch zum Protokoll der Landtagsdebatte. Aus dem Protokoll ist das Für und Wider zu den verschiedenen Auffassungen sowie das Abstimmungsergebnis ersichtlich






