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Readspeaker Symbol Neugestaltung des Plenarsaalbereichs

Entscheidung


Der Plenarsaalbereich des Niedersächsischen Landtages entsprach nicht mehr den funktionalen Anforderungen eines Landtages und dem Anspruch, parlamentarische Arbeit transparent zu gestalten. Weiterhin hatte der Plenarsaaltrakt in Teilbereichen starke bautechnische Mängel. Zudem war ein barrierefreier Zugang nicht möglich.

Aus diesem Grund realisiert der Niedersächsische Landtag eine Um- bzw. Neugestaltung des Plenarsaalbereichs einschließlich des Eingangsbereichs, der Sitzungs- und Bürobereiche, der Bereiche für Besucherinnen und Besucher sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter und des Restaurant- und Küchenbereichs.

Zu diesem Zweck lobte das Land Niedersachsen durch das Staatliche Baumanagement im August 2009 einen Architektenwettbewerb zur Um- oder Neugestaltung des Plenarsaaltraktes aus, bei dem der Entwurf eines Neubaus des Kölner Architekten Professor Eun Young Yi mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde.

Aufgrund einer vergleichenden Kostenschätzung (Kosten eines Neubaus und eines Umbaus des Plenarsaalbereiches) wurde jedoch nach entsprechenden übereinstimmenden Signalen aus der Baukommission und allen Fraktionen des Landtages Ende des Jahres 2012 entschieden, die Neubaupläne nicht weiter zu verfolgen.
Es erfolgt nun eine Sanierung und ein Umbau des Plenarsaales im Bestand.

Umsetzung


Mit der Sanierung und Neugestaltung des Plenarsaals wurde eine aus zehn Fachplanern bestehende Projektgruppe beauftragt, die Landtagspräsident Busemann am 25. April 2013 im Landtag zum Start des Umbauprojektes empfangen hat.

Nach nur achtwöchiger Vorplanungsphase hat das Architekturbüro Blocher Blocher Partners mit Unterstützung des Projektsteuerers ARCADIS (Hannover) der Baukommission drei Entwürfe präsentiert. Eine besondere Herausforderung war dabei der Wunsch des Landtagspräsidenten, die Entwürfe so zu gestalten, dass den Gestaltungsideen des Architekten Dieter Oesterlen Rechnung getragen wird. Planerisches Ziel ist es, das in seiner äußeren Gestalt zu erhaltende Plenargebäude im Inneren nach den gewachsenen Bedürfnissen des Landtages im Geiste der Architektur Oesterlens neu zu interpretieren.

Die Baukommission hat sich am 25. Juni 2013 einstimmig für die Variante „Plenarsaal mit Stadtbezug“ ausgesprochen.

Das Bauvorhaben begann im Sommer 2014. Die Einweihung des sanierten Plenarsaals findet am 27. Oktober 2017 statt.

Das Parlament tagte während der Umbauphase im nahegelegene Forum im ehemaligen Georg-von-Cölln-Haus, das als Interims-Plenarsaal hergerichtet wurde.



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