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Die Rolle der Medien
Medien machen Meinung
Die Medien, das heißt Presse, Funk und Fernsehen sowie die Informationsdienste im Internet, nehmen großen Einfluss auf den Dialog zwischen Volksvertretern und Bevölkerung. Dabei spielen sie eine Doppelrolle: Einerseits dienen sie den Politikern als Sprachrohr; andererseits beschreiben, kommentieren und interpretieren sie den Politikbetrieb. Damit bilden sie die Basis für die öffentliche Meinung. Wegen dieser Kontrollfunktion werden die Medien gelegentlich als vierte Gewalt im Staat bezeichnet (nach Legislative, Exekutive und Judikative). Freie Medien sind ein unverzichtbarer Bestandteil eines demokratischen Rechtsstaates.
Die Landespressekonferenz
Kritisch und loyal zugleich
Ein wichtiges Instrument zur Vermittlung der Aktivitäten im Landtag ist die Landespressekonferenz. Dieser eigenständigen, vom Landtag unabhängigen Institution gehören rund 100 Journalistinnen und Journalisten an. Sie tagen regelmäßig mittwochs und freitags im Leineschloss. Die Landespressekonferenz fördert den Informationsaustausch zwischen Politikern und Medien. Sie ist scharfer Beobachter, wachsamer Kritiker, aber auch loyaler Partner des Parlaments und der Landesregierung.
Die Öffentlichkeitsarbeit der Abgeordneten
Wissen, "wo der Schuh drückt"
Um die Hand am Puls der Öffentlichkeit zu haben, knüpfen und pflegen die Mitglieder des Landtages zahlreiche Kontakte. Im Rahmen ihrer Ausschussarbeit etwa oder am Rande von Plenarsitzungen in der Lobby des Landtages begegnen sie Vertretern von Unternehmerorganisationen oder Gewerkschaften, von Industrieverbänden oder Bürgerinitiativen. Die Interessen und Sorgen der "kleinen Leute" aber können die Abgeordneten am besten zu Hause im eigenen Wahlkreis wahrnehmen. Deshalb ist die Arbeit dort oft die wichtigste Erfahrungsquelle für die politische Arbeit im Landtag.






