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Jugendparlament "Zukunftswerkstatt Deutsche Einheit"
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Vorbereitender Workhop am 21. September 2010 im Niedersächsischen Landtag
Die 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des länderübergreifenden Jugendparlaments kamen aus den 11. Klassen des Gymnasiums Hankensbüttel, des Fallstein Gymnasiums Osterwieck, des Hainberg Gymnasiums Göttingen und des Melanchthon Gymnasiums Wittenberg.Die Durchführung des Jugendparlaments erfolgte in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und der Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen Anhalt.
Nach dem Eintreffen im Landtag war zunächst ein Kennenlernen des Niedersächsischen Landtages vorgesehen. Danach nahmen die Jugendlichen auf den Stühlen der Abgeordneten im Plenarsaal Platz und es wurden das Veranstaltungskonzept und die Workshopthemen vorgestellt. Im Anschluss an das Mittagessen begann dann die Workshoparbeit in vier Gruppen gemeinsam mit den begleitenden Referenten. Wie im Parlament üblich, fand am Ende der Arbeit in den Foren die Erörterung im Plenarsaal statt. Später diskutierte das Jugendparlament unterschiedliche Themen mit dem Niedersächsischen Kultusminister Dr. Bernd Althusmann. Zum Ende des Tages in Hannover wurden die weiteren Arbeitsschritte bis zum Jugendparlament am 15. und 16. November in Magdeburg festgelegt.
Der Workshop im Niedersächsischen Landtag gab den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, sich untereinander kennen zu lernen und sich inhaltlich vorzubereiten. Dies in Verbindung mit der Besichtigung des Landtages und dem Erleben des Plenarsaals aus Sicht der Politiker.
Thematische Ausrichtung
Den 20. Jahrestag der Deutschen Einheit zum Anlass nehmend, setzten sich die Jugendlichen mit vier Themenschwerpunkten auseinander und tauschten in den einzelnen Diskussionsforen ihre Sichtweisen aus. Im Vordergrund standen dabei eine Analyse des Ist-Zustandes, die Diskussion individueller Meinungen der Schülerinnen und Schüler und die Arbeit an einem Thesenpapier, dass den Standpunkt der Jugendlichen sowie Vorschläge zu Veränderungen beinhaltet. Die erarbeiteten Thesen werden dann im November in Magdeburg in den Foren vertieft, im Plenum vorgestellt sowie untereinander und mit anwesenden Politikerinnen und Politikern aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen diskutiert.
Themenschwerpunkte
- Demokratie und Partizipation im 20. Jahr der Deutschen Einheit
(Referenten: Horst Lahmann, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport / Dr. Michael Kolkmann, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) - Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in Europa nach dem Lissabon-Vertrag
(Referenten: Michael Buckup, Europäisches Informationszentrum Niedersachsen / Christian Scharf, GO Europe! Europäisches Jugend Kompetenz Zentrum Sachsen Anhalt) - Schule zwischen Anspruch und Wirklichkeit
(Referenten: Dr. Hans-Joachim Fichtner, Niedersächsisches Kultusministerium / Elke Fritzlar, Kultusministerium Sachsen-Anhalt) - Toleranz - Integration - Demokratie (Demokratie und kulturelle Vielfalt)
(Referenten: Claudia Schanz, Niedersächsisches Kultusministerium / Dr. Karamba Diaby, Jugendwerkstatt "Frohe Zukunft", Halle Saalekreis e.V.)






