Das „freie Mandat“

Die Abgeordneten werden zwar von den Wählerinnen und Wählern mit einem Mandat in den Landtag geschickt. Aber dieses Mandat ist frei. Das bedeutet: Abgeordnete sind nicht an Aufträge und Weisungen gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. Es darf ihnen also niemand vorschreiben, wie sie zum Beispiel bei Abstimmungen im Landtag entscheiden sollen. Laut Niedersächsischer Verfassung vertreten die Abgeordneten nicht nur ihre eigenen Wählerinnen und Wähler, sondern alle Menschen in Niedersachsen.

Damit die Abgeordneten ihr „freies Mandat“ ausüben können, haben sie besondere Rechte: Mehr darüber erfährst du in den Texten „Ihre Schutzrechte“ und „Ihre Mitwirkungsrechte“.

Abgeordnete sind nicht an Aufträge und Weisungen gebunden (©Focke Strangmann)
Abgeordnte haben ganz besondere Rechte und Pflichten (©Focke Strangmann)