Abgeordnete im Netz

Nur einen Klick entfernt: Abgeordnete im Netz

Über Facebook, Twitter und per E-Mail kannst du Abgeordnete leicht ansprechen. (©Tom Figiel)
Posten, twittern, bloggen: Auch in Niedersachsen nutzen immer mehr Volksvertreter Soziale Netzwerke im Internet. Das Web 2.0 spielt in der Politik eine wichtige Rolle – nicht nur in Wahlkampfzeiten. Ein Post oder Tweet reicht, um in kürzester Zeit tausende Menschen zu erreichen. Fast alle Landtagsabgeordneten sind im Netz aktiv – und posten online, was sie offline machen. Da wird zum Beispiel von Stadtfesten oder Jugendtreffs in den Wahlkreisen getwittert oder das Video der eigenen Rede im Plenum auf Facebook gezeigt. Wer besonders engagiert ist, versorgt seine Twitter-Follower und Facebook-Freunde sogar mehrmals täglich mit Infos und Bildern aus seinem (Arbeits)-Alltag.

Gefällt mir – oder nicht!

Soziale Netzwerke sind aber natürlich keine Einbahnstraße: Die Politikerinnen und Politiker suchen auch den direkten Draht zu den Usern. Hast du Fragen an „deine“ Abgeordneten oder Vorschläge, was man in deiner Region oder Stadt verbessern könnte? Über Facebook, Twitter und per E-Mail kannst du sie leicht ansprechen.

Ehrliches Feedback ist für die Parlamentarier auch im Netz sehr wichtig: So bleiben sie am Ball und erfahren, wie ihre Politik ankommt, was den Menschen gefällt – und worüber sie sich ärgern. Schließlich sollen die Abgeordneten ihre Entscheidungen im Interesse der Bevölkerung treffen. Sie müssen also wissen, was die Bürgerinnen und Bürger wollen und brauchen. Ihre Vorschläge, Anregungen und Kritik nehmen die Abgeordneten dann mit in den Landtag. Dort werden die Themen diskutiert und Lösungen gesucht.