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Readspeaker Symbol Das Leineschloss nach 1945

Neue Politik in alten Gemäuern

Provisorium in der Stadthalle

Am 1. November 1946 gründete die britische Militärregierung mit der Verordnung Nr. 55 aus den ehemals selbstständigen Ländern Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Schaumburg-Lippe das heutige Bundesland Niedersachsen. Hannover wurde Landeshauptstadt. Das Parlament, der Niedersächsische Landtag, fand im "weißen Saal" der hannoverschen Stadthalle eine provisorische Unterkunft. Dort saßen die Abgeordneten in großer Enge. Zudem fehlten Tribünen für Presse und Publikum und es gab kaum Nebenräume für die Arbeit der Abgeordneten, Fraktionen und Ausschüsse.

Neue Wege für das Leineschloss

Durch den Beschluss im Juni 1949, auf das städtische Nutzungsrecht am Leineschloss zu verzichten, machte der Rat der Stadt Hannover den Weg frei für die Unterbringung des Landtages an historischer Stätte.

Wiederaufbau

Den 1954 ausgeschriebenen Wettbewerb gewann der hannoversche Architekt Dieter Oesterlen. 1956 entschied der Landtag, das Leineschloss nach Oesterlens Plänen auf- und umbauen zu lassen. 1957 begannen die Bauarbeiten und am 11. September 1962 wurde das wieder erstandene Leineschloss feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Bilder zur Baugeschichte: 20. Jahrhundert


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