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Zeugnisverweigerungsrecht (Abgeordnete)

Abgeordnete sind berechtigt, über Personen, die ihnen als Mitglied des Landtages oder denen sie in dieser Eigenschaft Tatsachen anvertraut haben, das Zeugnis zu verweigern. Das gilt auch für die Tatsachen selbst. Dieses Schutzrecht für Abgeordnete ergibt sich aus Artikel 16 der Niedersächsischen Verfassung.


Zitierrecht

Der Landtag und seine Ausschüsse können nach Artikel 23 Abs. 1 der Niedersächsischen Verfassung die Anwesenheit eines jeden Mitgliedes der Landesregierung verlangen.


Zusammentritt des Landtages (Wahlperiode)

Der Landtag wird auf fünf Jahre gewählt. Der Landtag tritt spätestens am 30. Tag nach der Landtagswahl zusammen (Konstituierende Sitzung). Seine Wahlperiode beginnt mit seinem Zusammentritt und endet mit dem Zusammentritt des nächsten Landtages. Der nächste Landtag ist frühestens 56, spätestens 59 Monate nach Beginn der Wahlperiode zu wählen.


Zur Sache (Sachruf)

Sofern Rednerinnen und Redner vom Verhandlungsgegenstand abschweifen, kann die Präsidentin oder der Präsident sie "zur Sache" rufen und ihnen - sofern sie dreimal in derselben Rede "zur Sache" gerufen und auf die Folgen hingewiesen worden sind - auch das Wort entziehen.


Zwei-Drittel-Mehrheit

Die qualifizierte Mehrheit ist bei wichtigen Entscheidungen im Parlament oder in sonstigen Gremien eine Mehrheit, die über die einfache Mehrheit hinausgeht. Der Anteil der Zustimmung der Stimmberechtigten wird vorher festgelegt, z.B. die Zwei-Drittel-Mehrheit.
Der Landtag beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern die Niedersächsische Verfassung nichts anderes bestimmt. Die Verfassung bestimmt aber zum Beispiel, dass bei Verfassungsänderungen, bei dem Beschluss zur Auflösung des Landtages oder bei Abberufung des Präsidiums eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich ist. Hier spricht man dann von einer qualifizierten Mehrheit.


Zweite Lesung (Beratung)

siehe Buchstabe B: Beratung (Lesung)


Zweitstimme

Mit dem ersten Kreuz auf dem Stimmzettel entscheiden sich die Wählerinnen und Wähler bei der Landtagswahl für eine Kandidatin oder einen Kandidaten in ihrem Wahlkreis. Mit dem zweiten wählen sie die Landesliste einer Partei (Zweitstimme).

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Zwischenfrage

Abgeordnete dürfen im Plenum sprechen, sobald die Präsidentin oder der Präsident ihnen das Wort erteilt hat. Wenn die Rednerin oder der Redner einverstanden ist, können andere Abgeordnete Zwischenfragen stellen, wenn ihnen vom Präsidium das Wort erteilt wurde. Zwischenfragen sind nicht zu verwechseln mit Zwischenrufen aus dem Plenum.


Zwischenrufe

In der Parlamentsdebatte sollen in Rede - und in Gegenrede - unterschiedliche Positionen dargestellt werden. So sollen Zuhörer über die Einzelheiten infomiert werden und mitbekommen, wie die Positionen der Fraktionen sind. Bei manchen Debatten geht es da auch durchaus etwas lebhafter zu und die Zwischenrufe aus dem Plenum nehmen zu. Das hat einen einfachen Grund: je deutlicher Abgeordnete ihre Positionen darstellen, desto größer ist die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Wenn Abgeordnete aber zu sehr "aus der Rolle fallen", zum Beispiel, indem sie sich beleidigend verhalten, kann die Präsidentin oder der Präsident sie mit einem Ordnungsruf belegen.

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