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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 363/2017 vom 19.09.2017

Baustellenrundgang mit Landtagspräsident Busemann und Finanzminister Schneider

Landtagspräsident Bernd Busemann hat heute (Dienstag, den 19.09.2017) zur 14. Sitzung der Baukommission des Niedersächsischen Landtages - gemeinsam mit der Landespressekonferenz Niedersachsen e.V. - auf die Plenarsaalbaustelle eingeladen. Seit Sommer 2014 wird der Plenarsaalbereich des Niedersächsischen Landtages neu gestaltet und von Grund auf instandgesetzt.

Auf dem Baustellenrundgang konnten sich die Mitglieder der Baukommission und die Pressevertreterinnen und Pressevertreter einen Überblick über den Fortgang der Sanierungsmaßnahmen verschaffen. An verschiedenen Stellen der insgesamt 11.217 qm großen Baustelle erläuterten Landtagspräsident Bernd Busemann und Finanzminister Peter-Jürgen Schneider den aktuellen Bautenstand und gaben eine Einschätzung zu den Restarbeiten sowie zur Kostenentwicklung ab.

Rund 55% des beauftragten Bauvolumens, welches zu mehr als 80% europaweit ausgeschrieben wurde, konnte an niedersächsische Firmen vergeben werden.

Landtagspräsident Busemann: „Ich freue mich sehr über den erzielten Baufortschritt. Wir können den neuen Plenarsaalbereich am 27. Oktober dieses Jahres in Anwesenheit des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier mit einem würdigen Festakt einweihen. Die Neugestaltung des denkmalgeschützten Landtagsgebäudes war eine sehr große Herausforderung für alle Beteiligten. Ich danke Herrn Finanzminister Schneider für die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit bei diesem Großprojekt.“

Ebenso zeigte sich Finanzminister Schneider über den Baufortschritt und die Neugestaltung des Plenarsaals beeindruckt: „Die Parlamentarier und Bürger können sich uneingeschränkt auf den neugestalteten Plenarsaalbereich des Landtages freuen“, so der Minister.

Auch sei er zuversichtlich, dass die Kosten insgesamt im Budget bleiben werden: „Aktuell liegen die genehmigten Kosten bei rund 58,2 Millionen Euro“, so Minister Schneider.

100-prozentige Kostensicherheit werde man aber erst nach Vorlage aller Schlussrechnungen haben. Bislang liegen für rund ein Drittel der Bauleistungen Schlussrechnungen vor.

Darüber hinaus wies er daraufhin, dass parallel mit der Nutzungsaufnahme und der Inbetriebnahme noch mannigfaltige Hintergrundarbeiten an den technischen Anlagen zu erledigen seien, um langfristig einen störungsfreien Tagungsablauf gewährleisten zu können. So müssen beispielsweise über einen längeren Zeitraum die Lüftungs- und Heizungsanlagen sowie die Gebäudeleittechnik und die elektroakustischen Anlagen einreguliert werden. „Diese Arbeiten können sinnvoll und zuverlässig nur im Echtbetrieb erfolgen“, verdeutlichte Minister Schneider abschließend. Auch werde es in Teilbereichen nach der Übergabe noch die Notwendigkeit von baulichen Nachbesserungsleistungen geben.

Zahlen, Daten und Fakten

  • Mehr als 10.000 Tonnen Abbruch

  • 4.000 m³ Beton (entspricht 500 Betonfahrzeugen) sowie 350 Tonnen Bewehrungsstahl

  • Brutto-Rauminhalt des Landtagsgebäudes: 60.000 m³ (entspricht 100 Einfamilienhäusern)

  • 300 km Kabel; 4,5 km Lüftungsrohre sowie 3 km Sanitärrohrleitungen

  • 125 Brandschutzklappen sowie 1.600 Sprinklerköpfe

  • 2.000 m² Teppichboden und 3.000 m² geschliffener Estrich
  • Beteiligung von 22 Ingenieurbüros sowie ca. 60 Architekten und Ingenieure

 


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