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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 348/2017 vom 31.05.2017

Macht gegen Recht? Lehren aus dem hannoverschen Verfassungskonflikt vor 180 Jahren

Jörn Ipsen präsentiert am 6. Juni im Rahmen von „PARLAMENTSLEBEN“ das Ergebnis seiner verfassungsgeschichtlichen Forschungen

„Die Göttinger Sieben gehören zum festen Inventar des niedersächsischen Geschichtsbewusstseins. Das hat zuletzt noch einmal die Kontroverse um das neue Monument vor dem Göttinger Bahnhof verdeutlicht. Was aber stand eigentlich hinter dem europaweit wahrgenommenen Protest von sieben Professoren der Georgia Augusta? Wer waren die Protagonisten des Verfassungskonflikts von 1837 und warum handelten sie so, wie sie handelten?“

So umreißt Landtagspräsident Bernd Busemann die Fragestellung eines Abends im Rahmen der Veranstaltungsreihe „PARLAMENTSLEBEN“ am Dienstag, 6. Juni 2017, um 17:00 Uhr im Interims-Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages.

Die Veranstaltung wendet sich dem 180. Jahrestag der Aufhebung des Staatsgrundgesetzes durch König Ernst August von Hannover und dem Protest der Göttinger Sieben gegen diese Maßnahme zu. Als Ergebnis der Forschungen im Rahmen seiner Niedersachsen-Professur an der Universität Osnabrück legt der frühere Präsident des Staatsgerichtshofes, Prof. Dr. Jörn Ipsen, eine umfangreiche Analyse des Verfassungskonfliktes vor. Einführend wird der frühere Vorsitzende der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, Prof. Dr. Thomas Vogtherr, von der Universität Osnabrück die Vorgeschichte des Verfassungskonfliktes beleuchten. Danach wird Professor Ipsen den Inhalt seines vor wenigen Tagen bei C.H. Beck erschienenen Werks „Macht versus Recht, Der Hannoversche Verfassungskonflikt 1837-1842“ vorstellen.

Der Landtagspräsident verspricht sich von dem Abend „Aufschlüsse über eine der wirkmächtigsten Episoden der deutschen Verfassungsgeschichte überhaupt: Für mich ist auch die Frage interessant, ob die Verfassungsdiskussionen des 19. Jahrhunderts heute noch Relevanz für die allgemeine politische Bildung haben oder ob sie nur noch ein Leckerbissen für den akademischen Elfenbeinturm sind.“

Die Veranstaltung ist öffentlich. Eintritt frei!


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