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Readspeaker Symbol Pressemitteilung 260/2015 vom 07.12.2015

Richtfest für den Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages

Ein modernes und funktionales Parlamentsgebäude mit mehr Transparenz und Bürgerfreundlichkeit

Landtagspräsident Busemann hat heute (Montag, den 7. Dezember 2015) zum Richtfest für den neu zu gestaltenden Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages eingeladen. Unter den gut 350 Gästen befanden sich neben den unmittelbar am Bau Beteiligten und zahlreichen Parlamentarierinnen und Parlamentariern auch Anwohnerinnen und Anwohner aus der Leinstraße und dem Bohlendamm.

In seiner Begrüßung freute sich der Parlamentspräsident besonders über die Anwesenheit des aus Tokio angereisten Vertreters der Urheberrechtsinhaber, Herr Dr. Georg Bissen. „Ich danke Ihnen sehr, dass Sie das geistige Erbe von Professor Oesterlen, nach dessen Entwurf der alte Plenarsaal 1962 erbaut worden ist, in einem konstruktiven Dialog mit Umsicht verwaltet haben, so Bernd Busemann.

In seiner Rede dankte der Landtagspräsident insbesondere den Handwerkerinnen und Handwerkern, den am Bau beteiligten Firmen, den Architektinnen und Architekten sowie allen anderen am Landtagsumbau beteiligten Personen für ihre tatkräftige und hoch professionelle Arbeit. Er betonte: „Die Sanierung des denkmalgeschützten Landtagsgebäudes stellt eine ganz besondere Herausforderung dar. Der Landtag als das Haus der Demokratie in Niedersachsen ist kein Allerweltsbau. Unser Bauprojekt mit einer Gesamtbaufläche von 11.217 qm stellt ein absolutes Unikat dar.

Abschließend stellt der Landtagspräsident fest: „Der Umbau soll den Erfordernissen einer modernen, transparenten und funktionellen Parlamentsarchitektur Rechnung tragen. Es soll kein Luxusbau für uns Parlamentarierinnen und Parlamentarier entstehen, sondern ein bürgerfreundliches Parlamentsgebäude.“

Als oberster Dienstherr über das Staatliche Baumanagement schloss sich Finanzminister Peter-Jürgen Schneider dem Dank an und zeigte sich beeindruckt vom Baufortschritt seit der Grundsteinlegung im Juli. „Die Neugestaltung des Plenarsaalbereiches ist inzwischen erkennbar und erlebbar. Es ist beeindruckend zu sehen, wieviel seit der Grundsteinlegung im Juli geschafft wurde. Ohne Ihren hochmotivierten und fachkundigen Einsatz wäre dies in so kurzer Zeit nicht leistbar“, dankte der Minister den vielen am Bau beteiligten Kräften.

Bis heute seien bereits rund 2.500 m³ Beton verbaut worden. Hierzu waren 5.600 m² Schalungen zu erstellen sowie rund 350 Tonnen Bewehrungsstahl einzubringen, erläuterte Schneider weiter.

„Trotz einiger Unwägbarkeiten im bisherigen Verlauf, wie z.B. Insolvenzen oder unvorhersehbarer Zusatzaufwand für die Sanierung der bestehenden Betonwände, befinden wir uns gegenwärtig im Zeit- und Kostenrahmen“, so Schneider. Aktuell seien fast 75 Prozent aller Aufträge erteilt und rund 13,5 Millionen Euro an Bau- und Planungskosten ausgezahlt. Dies entspreche circa 25 Prozent der Gesamtkosten, so der Minister weiter.

„Das Richtfest markiert nunmehr den Eintritt in eine neue Phase des Bauvorhabens. Mit dem Beginn der Gebäudeinstallation und der Ausbaugewerke werden ab Januar dann bis zu 40 Unternehmen mit bis zu 100 Arbeitern parallel auf der Baustelle arbeiten“, so der Minister mit Blick auf den weiteren Fortgang.

„Ich kann Ihnen versichern, dass alle Beteiligten hart daran arbeiten, den Kosten- und Zeitrahmen einzuhalten“, hob Schneider hervor. Mögliche Insolvenzen, Nachprüfungsverfahren, geänderte Bauabläufe oder Witterungseinflüsse könnten unmittelbaren Einfluss auf den Kosten- und Budgetrahmen haben. „Gemessen an diesen Risiken ist die aktuelle Kostendeckung nicht üppig. Ebenso lässt der Terminplan nur noch wenig Spielraum zu. Eine Garantie zur Kosten- und Terminsicherheit kann daher seriös nicht gegeben werden. Nicht ohne Grund sind bereits in der Haushaltsunterlage mögliche Risikokosten benannt worden“, erinnerte Schneider. Er freue sich jedoch schon jetzt auf die Fertigstellung im Sommer 2017.


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